Leistungssport einst und heute!

Sponsoren steh’n am Pistenrand,
Banknotenbündel in der Hand,
und wer am Schluss am meisten zahlt,
genüsslich mit dem Sportler prahlt.

Der wiederum die Chance erkennt,
und sich vertraut dem Management,
das prompt die Gagen mickrig findet,
und sich darum mit dem verbindet,
der viel mehr Gelder locker macht,
dass dann das Konto fröhlich lacht.

Der Sportler selbst wirkt arg verbissen,
wenn dann sein Siegeslauf gerissen.
Die Werbeleistung zieht nicht mehr,
frustriert fährt er nur hinterher.

Wo sind die guten alten Zeiten,
wo Schnelligkeit und tolle Weiten
alleine schon viel Freude machten,
bloß keine Millionen brachten.

Schon wieder hat die „Jagd“ begonnen,
denn eben hatte wer gewonnen,
nach den die Werbewirtschaft schielt,
den es sofort zu sponsern gilt!
Und deshalb liebevoll umworben,
weil er noch „günstig“, unverdorben.

Zuletzt doch noch ein gutes Wort:
Es lebe Hoch der Leistungssport!

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