„Grüß Gott”, Herr Häupl!

Zum vorgeworfenen Kontrollverlust im Wiener Sozialsystem.

Aus wahrer Sehnsucht zieht’s mich hin,
in die Bundeshauptstadt Wien.
Ich lass die Arbeit Arbeit sein,
und trage mich als Flüchtling ein,
der schwer verfolgt und ernst bedroht,
und Hilfe sucht in tiefster Not!
Der Grund ist keine Kleinigkeit:
Ich fühle mich als Minderheit.

Papiere habe ich zwar keine,
und bin auch leider nicht alleine.
Ich lebe karg mit Frau und Kind,
die reichlich zu versorgen sind.

Doch kann ich keine Auskunft geben,
wann sie geboren, wo sie leben.
Und weil ich weiß, das stört Sie nicht,
erfülle ich nun meine Pflicht,
und suche eine zweite Frau,
mit Wohnung im Gemeindebau!

Sie meinen, es wär nur ein Scherz,
dann denken Sie ans “Wiener Herz”,
das jedem Bürger offen steht,
der brav zum Sozialamt geht,
das ohne Wenn und Aber “blecht”,
ganz ungeprüft, ob es gerecht!

“Grüß Gott”, Herr Häupl, weiter so,
und mache Deinen “Willi” froh,
der Sie schon längst ins Herz geschlossen
als liebenswertesten Genossen!

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