Die “Rücktrittswelle”, humorvoll und kritisch betrachtet

Zur „Rücktrittswelle“ in der österreichischen Politik.

Hat man politisch gar kein Glück,
tritt man stramm vor, und tritt zurück!
Die “Grünen” und die ÖVP,
sie tatens  schon mit Ach und Weh.

Dies möchte wohl auch liebend gern,
der smarte Bundeskanzler Kern.
Womöglich auch Herr Lugar, Strolz,
doch sind sie sich dazu zu stolz.

Herr Strache denkt an Rücktritt nicht,
wenn auch so manches dafür spricht.
Herr Häupl, zur Erinnerung,
ist ebenfalls schon vor dem Sprung.

Auch Van der Bellen, erst gewählt,
wirkt überfordert, lacht gequält!
Und wahrlich wohl ein “großes Stück”:
Der Rechnungshof tritt auch zurück.
Zu sehr hat ihn zuletzt geschreckt,
was er an “Sauerein” entdeckt.

Und nur Herr Pilz macht fröhlich weiter.
ihn fesseln unsre Euro-Fighter,
was wiederum Herrn Schüssel stört,
der gar nicht gern den Namen hört.

Brandstetter muss probieren,
den “Chaos-Club” zu moderieren.
Man wünscht ihm dazu sehr viel Glück.
Er tritt wohl nicht schon bald zurück?

Die Bundeshymne wird geprobt,
falls unerwartet angelobt
ein junger, neuer Mandatar,
der längst schon im Gespräche war,
und den man dringend hat gebeten,
weil wieder wer zurück getreten.

Und ist die Optik noch so schlecht,
für alle gilt das Rücktrittsrecht,
von dem, als Korrektiv gedacht,
oft viel zu spät Gebrauch gemacht!

Ein Gedanke zu „Die “Rücktrittswelle”, humorvoll und kritisch betrachtet

  1. Ihre Gedichte sind einfach genial und sind für meinen Mann und mich einfach immer ein Muss in der
    Kronen Zeitung. Bitte schreiben Sie weiter so.

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