Die Grippewelle hat Wien erfasst!

Wie man erfährt aus sich’rer Quelle,
„surft“ Wien nun auf der Grippewelle!
Die Stadt, die lieblich stets umworben,
wirkt neuerdings wie ausgestorben!
Die Strassenbahnen stehen still,
weil niemand mehr ins Freie will.
Man liegt im Bett, total geschwächt,
ist antriebslos und fühlt sich schlecht.
Der Opernball wird abgesagt,
weil niemand Lust zum Tanzen hat,
und ausserdem der Lugner fehlt,
weil selbst auch ihn die Grippe quält.
Beim „Heurigen“ – s’ist auch nicht ohne –
trinkt man statt Wein „Tee mit Zitrone“.
Weshalb ganz Wien unendlich „sauer“!
Man hofft, s’ist nicht von langer Dauer!

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