Maler des Jahrhunderts

Ich sprech’ es ehrlich aus: Wen wundert’s,
der Herbst, der Maler des Jahrhunderts!
Seht an, was er nun täglich schafft,
wie man erlebt der Farben Kraft.

Man sieht davon sich niemals satt,
wie er veredelt Blatt für Blatt,
bevor es nichts am Baum mehr hält,
und schwebend sanft zu Boden fällt.

Es kehrt zur Wurzel so zurück,
und dankt ihr für das große Glück,
von ihr so treu versorgt zu werden,
zu Gottes Ehre hier auf Erden.

Mensch, siehst du die Blätter fallen,
dann erzähle es laut allen,
dass die Natur nach all der Pracht
sich auf zum Winterschlafe macht,
um dann im Frühjahr aufzuwachen,
die Welt zum schönsten Bild zu machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*