Gepöbelt und gespuckt!

Unfassbare Vorgänge in einer Wiener Schule

Ein Lehrer in der Schule tobt,
weil er verspottet und gemobbt!
Mit Trillerpfeife malträtiert,
hat er sich unterm Tisch postiert,
um “Wurfgeschossen” zu entgehen,
von Schülern, die ihn kühn umstehen!

Der Lehrer fasst in seinem Schmerz
sich wagemutig doch ein Herz,
kroch ängstlich unterm Tisch hervor,
worauf die Nerven er verlor,
und einen Schüler wild bespuckte,
der sich zu spät vorm Angriff duckte.

Ein Bild für Götter, möcht man meinen,
doch müsste eher man beweinen,
was sich im Klassenraum ereignet,
und sich fast für ein Drama eignet.

Die Schulleitung hat reagiert.
Man hat den Lehrer suspendiert.
Und auch den Schüler, der bespuckt,
das hat die “Krone” heut gedruckt!

Ich würde zu dem Vorfall sagen,
ein glatter “Fünfer” im Betragen,
der wär für beide angebracht,
für das, was sie so schlimm gemacht.

Auch würde ich noch weitergehen,
ich ließe beide “Winkerlstehen”,
sie groß im Klassenbuch vermerken,
mit langem Ausschluss auch vom “Werken”!

Den Tisch, der den Professor schützte,
weil er ihn als “Asyl” benützte
vor jenen, die die Schulbank drücken,
ich würde ihn mit Blumen schmücken!
Mit einer Aufschrift, die erklärt,
wie gut sich so ein Tisch bewährt,
wenn Schüler Lehrer malträtieren,
und lehrplanmäßig attackieren!

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