Das etwas andere Osterfest!

Das Virus zwingt uns auch heuer wieder zu drastischen,
einschränkenden Maßnahmen.

Was mich schon heute jubeln lässt:
Ich freu mich auf das Osterfest!
Den Locktown, neuerlich verhängt,
hat doch der Himmel mir geschenkt!
Doch schön, dass es ihn wieder gibt,
ich bin schon fasst in ihn verliebt.
Zwingt er mich doch, daheim zu bleiben,
mich nächtens nicht herumzutreiben.

Und um nicht das Verbot zu brechen,
will ich Herrn Anschober versprechen,
ich halte Abstand, huste nicht,
und greife mir nicht ins Gesicht.
Es wird ihn auch nicht überraschen,
ich werde oft die Hände waschen,
und auch die tollen Masken tragen,
mich strikt nicht unter Menschen wagen.
Statt Eier liegt im Osternest
ein Gutschein fürn Korona-Test.
Nicht aufregend, doch immerhin,
ein Hinweis für den Impf-Termin
ist weiters liebevoll versteckt,
den jubelnd man im Nest entdeckt.
Und alle Freunde und Bekannten,
und auch die niedlichen Verwandten,
bekunden mir, man hat mich gerne,
und huldigen mir aus der Ferne!

Im Live-Stream nehme ich dann teil,
wenn man vermittelt uns das Heil,
das über Gottesdienst verkündet,
das alle Christen fromm verbündet!

So läuft für mich das Osterfest,
das sich doch immer feiern lässt,
selbst wenn das Virus uns bedrängt,
und unsre Freiheiten beschränkt.
Ich schließe fröhlich mein Gedicht:
Habt Mut, Geduld, verzaget nicht!

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