Schon wieder der Doskozil!

Das „Meer der Wiener“ droht auszutrocknen.

Der größte See im Burgenland,
bangt ernsthaft um den Wasserstand!
Und jeder merkt, dass er stark sinkt,
was durch die Trockenheit bedingt.

Wenn dieser Trend so weiter geht,
schon bald die rote Fahne weht,
was heißt, das stolze „Wiener-Meer“
hat neuerdings kein Wasser mehr.

Die gerne benützte Wassertreppe
führt schnurstracks in die karge Steppe.
Die Boote hat man schon geborgen,
die Fische sind längst ausgestorben.
Kein abendliches Frosch-Gequake,
mit Staub gefüllt die „Lange Lacke“!
Die Störche sind schon weggezogen,
sie sind nach Afrika geflogen,
denn dort ist es nicht halb so heiß,
wie man in Störchen Kreisen weiß!

Rust am See wird umbenannt.
Künftig heißt es „Rust am Sand“.
Wo plätscherte der liebe See,
wächst bald der Rebensaft „Cuvee“!

Ein Teil des „Sees“ wird parzelliert,
man baut wie wild, und betoniert.
Und eine Hinweistafel gibt bekannt:
„Das Meer der Wiener“, wie genannt,
das allgemein so sehr beliebt,
ist ausgetrocknet und versiegt.

Und wer dran schuld, hier nur so viel:
Es war wie immer Doskozil!
Er, der Schrecken der Parteien.
Möge Gott ihm das verzeihen!

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