„Athene“ vor dem Haus!

Der Bundespräsident entschuldigt sich für die
Respektlosigkeit in der Politik

Das Parlament, das „Hohe Haus“,
hält nachweislich sehr vieles aus.
Die „Stürme“, die dort häufig wehen,
sie kommen, wüten, und sie gehen.

Und die Debatte, die geführt,
mich Bürger fast zu Tränen rührt,
weil man den Gegner hoch verehrt,
ihm seine Meinung stets gewährt.

Sie meinen, nein, so ist das nicht,
nachdem Herr Van der Bellen spricht:
„Es sieht selbst er mit Bangen,
man sei respektlos vorgegangen,
welch böse Worte man verwendet,
die man per SMS versendet!

Drum, er verstehe die Erregung,
und bitte innig um Vergebung.
Was die Regierung vorgelebt,
selbst Kanzler aus dem Sessel hebt.“

Da lob ich hoch das Parlament,
das man auch „Hort der Ethik“ nennt,
wo man so liebevoll verkehrt,
wie jede „Übertragung“ lehrt.

Bloß kenne ich mich nicht ganz aus.
Steht doch Athene v o r dem Haus!
Was lässt sie vor dem Hause stehen?
Hat sie gar anderes gesehen?

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