Das Bundesheer ist pleite!

Heeresminister und höchste Funktionäre des Bundesheeres
beklagen den Zustand des Heeres.

Was man schon immer prophezeite:
Das Bundesheer ist völlig pleite!
Wer das verkündet, ratet mal,
es ist der höchste General!

Das “Amtsgeheimnis” gilt nicht mehr!
Die Mängel wiegen allzu schwer.
Drum sollen auch die Feinde wissen,
die Lage ist total be……!

Wir können niemanden bekriegen,
die Flieger können kaum noch fliegen,
und die Gerätschaft, die verwaltet,
ist aussichtslos total veraltet!
Und auch der Sold fürs Personal
reicht schließlich kaum für ein Quartal.

Wie’s mit dem Heer nun weiter geht,
zurzeit noch in den Sternen steht.
Der “Stab” versucht es nun mit Beten,
denn nur ein Wunder kann uns retten!
Und nur ein einsichtsvoller Feind,
der ehrlich gut es mit uns meint!

Echt zum Wiehern!

Nach der Absetzung des Innenministers Kickl wird der Fortbestand
der „Polizeipferde“ in Frage gestellt.

Werter Kickl lasst mich fragen,
wir, die Pferde, müssen klagen,
denn es ist doch nicht zu fassen,
dass sie uns so schnell verlassen.

Wir, die fleißig, hart trainieren,
uns im Staatsdienst engagieren!
Wir, die stolz die Reiter tragen,
wir, die Pferde, müssen sagen,
wir sind allesamt frustriert,
wie mit uns verfahren wird.

Echt zum Wiehern, ihr Verhalten!
Doch wir lassen Milde walten,
denn sie selber tun uns leid,
weil man ihnen nicht verzeiht,
dass sie uns fix engagiert,
und so schnell pragmatisiert.

Ja, wir fühlen uns entehrt!
Wiehert schwer enttäuscht Ihr Pferd!

Mutter!

Muttertag 2019

Mutter, bitte, hör mich an,
ich, dein Bub, nun schon ein Mann,
will dir frohen Herzens sagen,
lasse dich auf Händen tragen.
Dies als Dank für all dein Streben,
mir stets Mut und Halt zu geben,
wenn ich heillos in Gefahr,
und oft unausstehlich war.
Wenn ich trotzig mich gebärdet,
weil mein “Luftschloss” echt gefährdet.
Du hast innerlich gelacht,
und mich zur Raison gebracht!

Und ich werde nie vergessen,
wie du still bei mir gesessen,
sagtest: Bübchen, schau auf dich,
bitte, und vertrau auf mich!

Das fällt mir am Tage ein,
wo man feiert, er ist dein.

Hör, mein Vorbild, das groß zählt!
Hör, das Beste auf der Welt!
Du, mein Halt in Freud und Schmerz!
Du, geliebtes Mutterherz!
Spüre, wie dein Kind dich mag!
Nicht nur heut, am Muttertag!

Gepöbelt und gespuckt!

Unfassbare Vorgänge in einer Wiener Schule

Ein Lehrer in der Schule tobt,
weil er verspottet und gemobbt!
Mit Trillerpfeife malträtiert,
hat er sich unterm Tisch postiert,
um “Wurfgeschossen” zu entgehen,
von Schülern, die ihn kühn umstehen!

Der Lehrer fasst in seinem Schmerz
sich wagemutig doch ein Herz,
kroch ängstlich unterm Tisch hervor,
worauf die Nerven er verlor,
und einen Schüler wild bespuckte,
der sich zu spät vorm Angriff duckte.

Ein Bild für Götter, möcht man meinen,
doch müsste eher man beweinen,
was sich im Klassenraum ereignet,
und sich fast für ein Drama eignet.

Die Schulleitung hat reagiert.
Man hat den Lehrer suspendiert.
Und auch den Schüler, der bespuckt,
das hat die “Krone” heut gedruckt!

Ich würde zu dem Vorfall sagen,
ein glatter “Fünfer” im Betragen,
der wär für beide angebracht,
für das, was sie so schlimm gemacht.

Auch würde ich noch weitergehen,
ich ließe beide “Winkerlstehen”,
sie groß im Klassenbuch vermerken,
mit langem Ausschluss auch vom “Werken”!

Den Tisch, der den Professor schützte,
weil er ihn als “Asyl” benützte
vor jenen, die die Schulbank drücken,
ich würde ihn mit Blumen schmücken!
Mit einer Aufschrift, die erklärt,
wie gut sich so ein Tisch bewährt,
wenn Schüler Lehrer malträtieren,
und lehrplanmäßig attackieren!

Ein Gedicht!

Ein Politiker aus Braunau am Inn schreibt ein Gedicht, und löst allgemein
Entsetzen aus.

Ein Gedicht schockiert, bewegt!
Ein Gedicht zu Recht erregt!
Ein Gedicht, salopp verfasst,
wird verurteilt und gehasst!
Ein Gedicht, voll Unbedacht,
weltweit gar die Runde macht!
Ein Gedicht, das schürt und hetzt,
Menschenwürde auch verletzt!
Ein Gedicht, schier schauderhaft,
bitterböse Stimmung schafft.
Ein Gedicht mit bösen Reimen
lässt im Volk Gelüste keimen!
Ein Gedicht, man zweifelt nicht,
hat beachtliches Gewicht!
Und dies sollten auch erkennen,
jene, die sich “Dichter” nennen.
Und so Texte formulieren,
dass sie Menschen nicht brüskieren.
Meine ich hier kurz und schlicht,
schreib ich selber ein Gedicht!

Vom Teufel selbst geplant!

Hunderte Christen auf Sri Lanka wurden ermordet.

Was auf Sri Lanka nun passiert
ist einfach schrecklich, und schockiert!
Vom Teufel selbst geplant, gelenkt,
wird schlimm gewütet und gesprengt.
Grauslich, was der Mensch hier macht,
hinterlistig mit Bedacht.
Kann die Gründe wer erklären,
die berechtigt Anlass wären,
solche Handlungen zu setzen,
die des Menschen Heil verletzen?
Ja, es ist wie immer schon
klar die hehre Religion,
die an dem Massaker Schuld,
redlich doch mit Gottes Huld!
Weiß wer, was Gott selber sagt?
Ob er nicht schon längst beklagt,
dass er unsre Welt beglückt,
auch mit Menschen, die verrückt?

Luxus und Politik

Wie vertragen sich Luxus und Politik – Diskussion und Kritik
in der Öffentlichkeit.

Hoher Luxus, Politik,
vertragen sich ganz einfach nicht.
Teure Uhren, “Gala-Essen”,
protzig Reisen – zum Vergessen!
Teure Kleidung, teure Weine,
bescheiden man zutiefst verneine.

Zu heftig regt sich die Kritik!
Rügt Menschen in der Politik,
die sich mit Prunk und Pomp umgeben,
und aufreizend im Luxus leben.

Das wird sich nun gewaltig ändern,
nur in verschlissenen Gewändern
wird man dem Wählervolk sich zeigen,
bescheiden sich vor ihm verneigen!
Mit Billigst-Uhren an der Hand.
Gegessen wird am Würstelstand!
Nur Hochquellwasser wird getrunken,
und mit dem “Schneuztuch” wird gewunken.
Dass die Bescheidenheit man glaubt,
streut man sich Asche auf sein Haupt.

So stell ich mir, als armer Tor,
den Auftritt der Regierung vor.
Das würde wirken, imponieren.
Doch viele würden sich genieren,
weil sie aus gutem Grund mitnichten
auf ihren Standard gern verzichten!

“Käfighaltung”

Der Verein „Vier Pfoten“ verlangt die Abschaffung der Käfighaltung.
Es fordert der Verein “Vier Pfoten”,
die Käfighaltung wird verboten!
Ein Leben sei nicht lebenswert,
ist man im Käfig eingesperrt.

Ob Hühner, Schweine, Kühe, Bären,
sie alle gern in Freiheit wären.
Ein Käfig ist für alle schlecht,
da haben die “Vier Pfoten” recht!

Bloß frage ich, wie kann es sein,
man sperrt doch auch den Menschen ein,
dem eine Straftat zum Verhängnis,
und drum Jahrzehnte im Gefängnis?

Ach ja, ich ahne und kapiere,
die “Käfighaltung” gilt für Tiere.
Der Mensch, der hinter Gittern schmachtet,
wird rechtlich nicht als Tier betrachtet.

Sein “Käfig” wird nicht kritisiert,
weil die Gesellschaft kultiviert,
echt fortschrittlich, intelligent,
betont human und konsequent.

Sein streng bewachter Aufenthalt,
heißt demnach lieb “Justizanstalt”.
Von “Käfighaltung” keine Spur.
Es fehlt ihm seine Freiheit nur!

Was hat die Lehrerin gedacht?

Der Wiener Staatsoper werden heftige Vorwürfe gemacht.
Stets zeigt sich lieb und auch adrett
das Wiener Staatsopern-Ballett!
Mit Strenge wird dort stets trainiert,
um nicht zu sagen gar, dressiert!
Gedemütigt, gedrillt, geschlagen,
ja, schrecklich, was sich zugetragen!
Schon musste man nun eingestehen,
man hat zu lange “zugesehen”!
Und hinterher, entsetzt betrachtet,
auf manch Sadisten nicht geachtet!
Die Vorwürfe erklingen schaurig.
Herr Meyer meint, er wäre traurig.
Und in der Tat im Blickfeld steht
der Drill, die Angst, Brutalität!
Das hat der Oper noch gefehlt!
Man fragt, um alles auf der Welt,
was hat die “Lehrerin” gedacht,
dass sie so böse Sachen macht?
Worüber ich auch traurig bin:
Der “Ruf” ist zweifelsfrei dahin!

Dann ist wohl alles klar!

Die Sorgen der Österreicher!
Ob Kriege oder Hungersnot,
die Welt ist allerorts bedroht.
Ob Drogen- oder Waffenhandel,
Korruption ob Klimawandel,
ob blanker Hass, ob Hinterlist,
das alles man total vergisst!
Was uns in Österreich erregt,
was uns total berührt, bewegt:
Fährt Marcel Hirscher noch ein Jahr?
Wenn ja, dann ist wohl alles klar!
Egal, es stört uns wirklich nicht,
wenn unsre Welt zusammenbricht.
Ach Gott, wie sind wir zu beneiden,
weil unsre Ansprüche bescheiden.
Was kümmert uns die kranke Welt,
wenn letztlich nur ein Slalom zählt!
Und jener, der am schnellsten fährt,
uns – Gott sei Dank – die Welt erklärt.
Was mich zu diesem Reim geführt:
Ich bin beglückt, zutiefst gerührt!

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