„Lock-down“ statt Gefängnis

Laut Medienberichten sind die Gefängnisse derzeit nicht übervoll,
weil die Gerichte den Vollzug von verhängten Freiheitsstrafen wegen der
Korona Krise vorübergehend aufschieben.

Gefängnisse, und das klingt toll,
sind neuerdings nicht übervoll!
Denn Freiheitsstrafen, die erwogen,
sie werden tunlichst aufgeschoben.
Und als Ersatz, soweit bekannt,
wird echt der „Lock-down“ uns genannt.

Und dies trifft die Ganoven hart,
weil ihnen bleibt wohl nichts erspart,
denn statt im warmen Knast zu leben,
muss man dem „Lock-down“ sich ergeben,
der doch viel strenger als die Haft,
und viel mehr Einschränkungen schafft!

Das wird die „Menschenrechtler“ stören,
wenn sie die böse Nachricht hören.
Und werden wütend tätig werden,
und demonstrieren mit Beschwerden.
Denn dem Bestraften steht es zu,
zu büßen, brav, in aller Ruh!
Für ihn gilt nur das Strafgericht,
für ihn hat Zadic nur Gewicht!
Denn Kurz mit seinen „Lock-down-Strafen
gilt nur für all die Guten, Braven,
und nicht für Mörder, Räuber, Diebe,
stelle man fest, bei aller Liebe!

Ob Kurz und Kogler dies bedacht?
Ich bin gespannt, was man nun macht!

Das etwas andere Osterfest!

Das Virus zwingt uns auch heuer wieder zu drastischen,
einschränkenden Maßnahmen.

Was mich schon heute jubeln lässt:
Ich freu mich auf das Osterfest!
Den Locktown, neuerlich verhängt,
hat doch der Himmel mir geschenkt!
Doch schön, dass es ihn wieder gibt,
ich bin schon fasst in ihn verliebt.
Zwingt er mich doch, daheim zu bleiben,
mich nächtens nicht herumzutreiben.

Und um nicht das Verbot zu brechen,
will ich Herrn Anschober versprechen,
ich halte Abstand, huste nicht,
und greife mir nicht ins Gesicht.
Es wird ihn auch nicht überraschen,
ich werde oft die Hände waschen,
und auch die tollen Masken tragen,
mich strikt nicht unter Menschen wagen.
Statt Eier liegt im Osternest
ein Gutschein fürn Korona-Test.
Nicht aufregend, doch immerhin,
ein Hinweis für den Impf-Termin
ist weiters liebevoll versteckt,
den jubelnd man im Nest entdeckt.
Und alle Freunde und Bekannten,
und auch die niedlichen Verwandten,
bekunden mir, man hat mich gerne,
und huldigen mir aus der Ferne!

Im Live-Stream nehme ich dann teil,
wenn man vermittelt uns das Heil,
das über Gottesdienst verkündet,
das alle Christen fromm verbündet!

So läuft für mich das Osterfest,
das sich doch immer feiern lässt,
selbst wenn das Virus uns bedrängt,
und unsre Freiheiten beschränkt.
Ich schließe fröhlich mein Gedicht:
Habt Mut, Geduld, verzaget nicht!

Im Sommer…!

Zum „mageren“ Ergebnis der Krisensitzung im Parlament.

Nun liegt es völlig auf der Hand,
das Virus drängt uns an die Wand!
Ob Wissenschaft, ob Politik,
es hagelt immer mehr Kritik.

Der Bürger zieht den Schluss daraus:
In Wahrheit kennt sich niemand aus.
Und immer lauter klingt das Klagen:
Was müssen wir denn noch ertragen?
Wie können wir uns wirklich wehren?
Was müssen wir denn noch entbehren,
was wir gehorsam aufgegeben,
um schließlich heil zu überleben?

Die gute Nachricht von zuletzt:
Dass Herbert Kickl nicht mehr hetzt,
seit seine Freunde lernen mussten,
das Virus plagt uns mehr als Husten!

Wie’s weitergeht, man muss gestehen,
ein „Licht im Tunnel“ ist zu sehen,
denn Kurz hat unlängst uns gesagt,
das Virus, das so sehr beklagt,
es ist im Sommer schon besiegt!
Ob die Prognose etwas wiegt?

Ich will es wünschen, will es glauben!
Ich lass die Hoffnung mir nicht rauben.
Vor allem ist mir dann nicht bang,
zieht man beherzt an einem Strang!

„Sündenböcke“

Zum derzeitigen Zustand in der Regierung

Und während blind das Virus wütet,
die Welt nach rascher Lösung brütet,
tritt man in Wien entschlossen an,
und streitet wild, so gut man kann!

Das Bild, das man dem Volk vermittelt,
wird treffend, passend so vermittelt:
„Mir gilt allein des Bürgers Huld!
Am Chaos ist der Partner schuld!“
Und täglich eine „Bombe“ platzt,
wird schwer verdächtigt, angepatzt!
Wird Widerspruch, wird Hass geschürt,
was zwingend zum Ergebnis führt,
dass niemand mehr die Welt versteht,
drum wütend „auf die Straße“ geht!

Ach ja, man hat schon reagiert,
und die Beamten abserviert,
die wenig Impfstoff nur bestellten,
und nun als „Sündenböcke“ gelten!

Das Volk blickt traurig auf die Bühne,
verfolgt das Drama „Schuld und Sühne“.
Und der Applaus klingt nur verhalten,
zu durchsichtig sind die Gestalten,
die mutig vor den Vorhang treten,
obwohl kein Mensch sie drum gebeten!

Wie lange noch?

In Wien wurde wieder einmal gegen die Corona-Maßnahmen und gegen die Regierung demonstriert.

Die Frage werde ich nicht los:
Was macht denn dieser Kickl bloß?
Er wettert ständig, hetzt und schimpft,
belächelt jeden, der geimpft!
Geht auf die Straße, demonstriert,
verspottet jeden, der regiert.
Bezeichnet sie, versteckt, als Nieten,
nicht fähig, Hilfe anzubieten!

Den Mann plagt tiefer Frust und Hass,
ruft lautstark ohne Unterlass
mit öden Phrasen laut und keck:
„Wir fordern dringend, Kurz muss weg!“

Kein Wort von Lösungen zur Sache,
kein Hinweis, was er besser mache,
wenn Kurz den Kanzlerstuhl geräumt.
Hab ich hier etwa gar versäumt,
was Kickl besser machen könnte,
wenn man die Möglichkeit ihm gönnte?

Ihm geht es scheinbar nur zunächst,
dass immer mehr der Unmut wächst,
und die Regierung, wie zuletzt,
so rasch wie möglich abgesetzt.

Wie’s mit Corona weiter geht,
wohlweislich nicht zur Sache steht.
Dass „Straßenkämpfe“ ausgetragen,
auf Polizisten eingeschlagen
wie unlängst erst erfolgt in Wien,
nimmt man als „gottergeben“ hin!

Die Meinungsfreiheit lebe hoch!
Ich frage mich, wie lange noch?

„Narrisch guat!“

Der ORF übertrug wieder einmal die
Sendung „Narrisch guat!“

Samstag hat man kurz nach Acht
wieder „Narrisch guat!“ gebracht.
Alle sollten herzlich lachen,
weil die Narren Scherze machen.

Hört, ich lache wirklich gerne,
öder Missmut liegt mir ferne,
doch was samstags dargeboten,
ruft nach grottenschlechten Noten.

Seichter es schon nicht mehr geht!
Selbst der Jesus wird geschmäht.
Und der heilige Sankt Florian,
kam in matten Sprüchen dran.
Auch Maria galt der Spott,
wie sie aufblickt stets zu Gott!

„Narrisch guat!“, ein Schwachsinn pur!
„Narrisch guat!“ war eines nur,
dass der Abend sich gewendet,
und der Murks um Zehn beendet!

Das auch noch…!

Riesiger Asteroid kommt Ende März 2021 unserer Erde
verdächtig nahe!

„Corona“, längst nicht überwunden,
schon hat der Mensch herausgefunden,
ein Asteroid kommt aus dem All,
besucht uns bald – im freien Fall!

Sein Aufschlag hätte es in sich!
Die Folgen wären fürchterlich.
Es wär ein Horror für die Welt,
wenn er uns auf den Schädel fällt.

Und jeder fragt, wo schlägt er ein?
Wo sollte man beim Aufschlag sein?
Ist’s möglich noch daran zu denken,
ihn mit Raketen abzulenken?
Die Frage auch zu denken gibt:
Kann man ihn sprengen, wenn er fliegt?

Ich sage mir, kommt Rat kommt Zeit,
ich bin auf jeden Fall bereit.
Hab „Kopfwehpulver“ schon gekauft,
wenn es am Ende nicht gut lauft,
und dieser Stein zu guter Letzt
mich ungewollt am Kopf verletzt.
Und sich erweist als glatt gelogen,
dass „Alles Gute kommt von oben“!

Wie lange noch…?

Corona Maßnahmen der Regierung spalten die Gesellschaft!

Ich frage mich, wie lange noch
versucht man aufzurufen,
Gesetzesbrüche seien doch
als Notwehr einzustufen?

Wie lange, frag ich, darf es sein,
auf jene einzuschlagen,
die pflichtbewusst, tagaus, tagein,
für Ordnung Sorge tragen?

Wie lange noch wird aufmarschiert,
wird schreiend angeklagt.
Wird jede Weisung ignoriert,
die Rechtsbruch untersagt?

Wie lange wird noch hingenommen,
dass nur geschimpft, gehetzt.
Ist denn der Staat schon so verkommen,
dass niemand sich entsetzt?

Ich hab mich fragend umgehört,
wer hinter allem steht.
Ist es ein „Zwängling“, der gestört,
der über Leichen geht?

Ist es das Volk, das aufbegehrt,
das nicht mehr folgen kann.
Dem allzu vieles schon verwehrt,
das hasst den „Lockdown-Wahn“?

Ich sage gleich, ich weiß es nicht,
Bin ratlos, mein ich offen.
Was für ein gutes Ende spricht:
Noch will ich innig hoffen!

Hoch verehrter Van der Bellen!

Impf- und Testgegner werden in Wien eine große
Demonstration abhalten.

Mein hoch verehrter Van der Bellen,
darf ich hier eine Frage stellen?
Wenn ja, dann sagen Sie mir doch,
wie ist die Lage, geht es noch?

Man will am Sonntag demonstrieren,
auch Kickl will stramm mitmarschieren,
die Demo wirkungsvoll gestalten,
und eine große Rede halten!

Mein hoch verehrter Van der Bellen,
wie stehen Sie zu den „Rebellen“,
für die wohl keine Regeln gelten,
die lautstark die Regierung schelten?
Und wir brav aus dem Fenster schauen,
sich nicht mehr auf die Straße trauen,
gesetzestreu, nicht anzuecken,
um Mitmenschen nicht anzustecken!

Doch nein, verehrter Präsident,
soweit man Ihren Amts Stil kennt,
Sie werden wohl dazu nichts sagen,
um nicht zur Zwietracht beizutragen.

Dabei wär jetzt Ihr Wort gefragt,
mit der der Aufmarsch untersagt,
dass jene, die Gesetze achten,
sich nicht als grob „versetzt“ betrachten.

Die Fragen dazu will ich stellen.
Sind’s mir nicht bös, Herr Van der Bellen.
Ihr Wort hat immer noch Gewicht,
drum scheuen Sie Ihr Veto nicht,
wenn treuen Bürgern völlig klar,
dass ihre Zukunft in Gefahr!

Zu alt?

Der hochgelobte Impfstoff wurde nur an bis zu 65-jährigen Menschen erprobt.

Der Impfstoff, der so viel verspricht,
hilft offenbar den „Alten“ nicht.
Er gilt als nicht genug erprobt,
und wurde wohl zu früh gelobt!

Ich warte ab, was nun passiert.
Bin für die Impfung registriert,
und hoffe, dass bald abgeklärt,
für wen der Impfstoff sich bewährt!

Wird gar die Nachricht schon gedruckt,
ich sei zu alt für das Produkt?
Stellt man an höchster Stelle klar,
auch sei ich gar kein „Mandatar“,
der in die Altersheime eilt,
und Blumensträuße lieb verteilt?

Doch sei’s wie’s sei, ich bin bereit,
und denke nur „Kommt Rat, kommt Zeit“.
Zieh leicht zerknirscht den Schluss daraus:
Kein Mensch kennt sich noch wirklich aus!