Rausgeschmissen!

Wegen ungebührlichen Verhaltens vor dem U-Ausschuss wurde Frau Glock
als Ausschussmitglied eines Konzerns abberufen.

Die Frau Minister ließ uns wissen,
Frau Glock habe man rausgeschmissen.
Als Aufsichtsrätin ziemt sich’s nicht,
wenn man rotzfrech vorm Ausschuss spricht.
Sie habe provoziert, geätzt,
des Hauses Würde schlimm verletzt!

So weit, so gut, das hat gesessen!
Doch sollte man auch nicht vergessen,
wie man im Parlament verkehrt,
wie frevelhaft es oft „entehrt“,
durch Mandatare, wenn sie sprechen,
und alle Anstandsregeln brechen!
Sie sollte man, wie Glock, entfernen,
bis selbst auch sie den Umgang lernen.

Fast möchte ich Frau Glock verstehen,
die offenbar zu viel gesehen
die Sendung aus dem „Hohen Haus“,
wobei sie fälschlich schloss daraus,
ein Ausschuss ist ein Lustspiel pur,
man scherzt, man schimpft, man blödelt nur.

Nun weiß sie wohl, so ist es nicht.
Noch immer gilt die Zeugenpflicht.
Das hat man ihr nun aufgezeigt.
Ob sie zerknirscht zur Einsicht neigt?

Geimpft!

Impfaktion ist angelaufen!

Nun hat man doch genug geschimpft!
Ab jetzt wird wild drauflos geimpft.
Man kann getrost ermutigt sagen,
dem Virus geht es an den Kragen!

Und viele Menschen warten drauf,
sie krämpeln sich die Ärmel auf,
ein kleiner Stich, ein kurzer Schmerz,
der Patient blickt himmelwärts,
schaut fröhlich, wie schon lange nie,
er dankt dem Arzt, der Pharmazie!

Sogar ein toller Impfplan steht,
bloß ungewiss, wer impfen geht.
Die einen meinen, lieber nicht,
so lang die Impfung keine Pflicht.
Noch wäre sehr zu hinterfragen,
welch Nebenwirkung zu beklagen.
Die andern sagen, Gott sei Dank,
ich bin geimpft, daher nicht krank.

Ich selber aber glaube fest,
dass Kickl sich nicht impfen lässt.
Er will die Wissenschaft belehren,
wie ihre Thesen sinnlos wären!

Fürwahr,‘ne echt verzwickte G’schicht,
solle man impfen, oder nicht.
Egal, wie jemand dazu steht,
wer hilfesuchend Impfen geht,
er will sich nicht geschlagen geben,
die Krise heil zu überleben!

Plagiat

Schwere Plagiatsvorwürfe an eine Ministerin.
Abgeschrieben, nicht zitiert,
nichts Erdachtes, nur kopiert!
Wer sich so „gebildet“ hat,
lieferte ein „Plagiat“!

Und wird auch noch dazu entdeckt,
dass selbst das „Deutsch“ nicht grad perfekt,
dann kommen echt Bedenken auf,
man wirft ein strenges Auge drauf!

Ich selber muss hier einbekennen,
man darf mich einen Schwindler nennen.
Ich habe über das gedichtet,
was uns die „Krone“ jüngst berichtet.

Und was mein Tun erträglich macht,
es hat bis jetzt nichts eingebracht.
Kein Doktortitel, kein Magister,
drum steh ich nicht im Strafregister!

Doch dem, der ohne Fehl studiert,
wird anerkennend gratuliert!
Und allgemein räum ich hier ein:
„Mensch“ kann man ohne Titel sein!

Kickl’s 3 Worte!

Kickl sagt, zur derzeitigen Regierungsarbeit gibt es nur drei Worte: Kurz muss weg!

„Kurz muss weg“, ist die Devise!
Kurz bewältigt nicht die Krise.
„Kurz muss weg“, so wird gefordert,
denn nur Chaos wird geordert.
„Kurz muss weg“, das sei doch klar,
denn er bringt uns in Gefahr!

Man erinnert sich mit Grauen,
wie man einzog das Vertrauen,
und nach schwerem Stimmverluste
er mit Hofer „gehen“ musste!

Eine Frage sei gestattet,
was man nach dem Putsch erwartet.

Kommt Herr Kickl, der Koloss,
stramm geritten, hoch zu Roß?
Ob die „Rendi“ wieder hüpft,
wenn sie in die Rolle schlüpft,
die ein Kanzler nur bekleidet,
der allein als Chef entscheidet?
Wird Frau Maurer sich bewerben,
zu entfernen all die Scherben,
die Herr Kogler produziert,
weil er blindlings mitregiert?
Kommt Frau Reisinger ins Spiel,
die gern schimpft, doch macht nicht viel?

Wichtig nur, man fordert keck:
Hergehört! Der Kurz muss weg!

Und, was mich ein wenig stört,
dass ich wenig noch gehört,
welche Lösungen die haben,
die den Kanzler untergraben.
Während man nach Rache brütet,
und das Virus haltlos wütet.

Kurz und Kogler, stellt euch ein,
„kurz“ könnt eure Amtszeit sein!

Und wieder wird protestiert!

Wieder wird in manchen Landeshauptstädten gegen die Maßnahmen
der Regierung protestiert.

Keine Masken, und kein Testen!
Ignorieren ist am besten!
Auch kein Abstand und kein Impfen,
Protestieren und wild schimpfen,
das allein ist angebracht,
das alleine Sinn nur macht!

Die Regierung wird gerügt,
weil sie Grausliches verfügt,
um die hohe Last zu „stemmen“,
und das Virus einzudämmen.

Ferner wolle man noch sagen,
dringend wären zu verjagen
Kurz und Kogler, diese beiden,
um von Zwängen frei zu bleiben!
Denn die böse Pandemie
ist bloß Vorwand, irgendwie!

Während manche sich so fragen,
wird zu Grabe fromm getragen,
jener, der es nicht geschafft,
den das Virus weggerafft!

Drum die Frage, hier gestellt:
Wie bescheuert ist die Welt?
Was muss alles noch passieren,
dass selbst die am End kapieren,
die die Krankheit „runtermachen“,
unsre Sorgen cool belachen?

Liebe, gute Demonstranten,
Besserwisser, Ignoranten,
die ihr auf die Straße geht,
„Geht es noch?“, Sagt an! Gesteht!

Neujahrskonzert 2021

Die Wiener Philharmoniker gaben auch heuer
wieder – ohne Publikum – ihr Neujahrskonzert.

Jedes Jahr dasselbe Bild:
Geigen klingen sanft und mild,
Flötenstimmen, Klarinette,
schmeicheln lieblich um die Wette.

Die Trompeten und Posaunen
lassen eindrucksvoll uns staunen.
Bässe brummen, Pauken schlagen,
Cellos spielen auf, getragen,

Hörner tönen lebensfroh,
lieblich piepst das Piccolo.
Das Fagott, in vier Oktaven,
voller Anmut stets die Harfen.

Wie immer auch besonders nett,
das tolle Wiener Staatsballett!
Und meines Lobes nicht genug,
der überreiche Blumenschmuck.

So hörens- und auch sehenswert
erlebt man das Neujahrskonzert.
Und was riesig dabei zählt,
es erreicht die ganze Welt.

Rüttelt auf, als wollt es sagen:
Gilt es Unbill zu ertragen,
haltet durch, verzaget nie,
und genießt die Harmonie.

Mir steht es zu sagen an:
Das Konzert hat gutgetan!
Es ließ mich kurzfristig erleben,
welch Wohltat die Akkorde geben,
die von den Künstlern dargebracht,
und zeugen von der Musik Macht!

Habt Dank, ihr Bläser und ihr Streicher.
Ihr seid der Stolz der Österreicher!

DAS JAHR 2020 IM RÜCKBLICK

Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Es seufzt gequält, geschlaucht.
Die Zeit verging wie stets im Nu,
es fühlt sich schwach, verbraucht.

Das Virus, das man eingeschleppt,
hat grauslich uns befallen.
Ist weiter mit Erfolg bestrebt,
zu schaden wirklich allen.

Ob Wissenschaft, ob Politik,
wer immer auch gefragt,
es hagelt Vorwürfe, Kritik,
egal, was man gesagt.

Fast täglich spricht das „Vierer-Team“
und droht mit Sanktionen.
Im Gleichschritt tritt man vor uns hin,
das Chaos zu betonen!

Und man erklärt,
Es müsse sein, dem Bürger nur Zuliebe.
Man sperrt sich streng zuhause ein
und trotzt dem Freiheitstriebe.

Nur schwer vermummt, desinfiziert,
schleicht man sich aus dem Haus.
Dass niemand schwer gefährdet wird,
weicht man den Menschen aus!

Doch bald wird alles anders sein,
wenn dann der Spuk vorbei.
Man ist geimpft, von Seuchen rein,
und völlig virenfrei!

Im Parlament ging es hoch her,
denn die Probleme wogen schwer.
Die Sitzungen, die übertragen,
sie ließen stets dem Seher sagen:
„Seht her, man will tagaus, tagein
Nur für euch Bürger tätig sein!“

Man drängt sich telegen ins Bild,
gebärdet sich empört wie wild.
Erstaunlich, wie man „Hochdeutsch“ spricht.
Noch ordinärer geht’s oft nicht!

Ein Ausschuss löst den andern ab,
hält Abgeordnete auf Trab.
Die Vorsitzführung ist oft schwer,
sie nimmt den Präsidenten her.
Und was hierdurch naheliegt,
dass er im Stuhle eingenickt!
Da sag noch wer, die schlafen nur.
Ein Ausschuss ist dramatik pur!
Ist rein politisch ein Erlebnis,
mit einem tollen „Traumergebnis“!

Und die Prozesse, die geführt,
haben unser Volk total berührt.
So hat man doch nach vielen Jahren,
von der Frau Richterin erfahren,
die feierlich mit Spruch erklärt,
wer nun in Zukunft eingesperrt.
Bloß meine Frage, überspitzt:
Ob echt in Zukunft jemand „sitzt“?
Denn immerhin, im Fall des Falles,
regelt ein Arztbrief wirklich alles!

Die Grünen, die schwer angezählt,
hat man in Wien glatt abgewählt.
Ob Radwege, ob Swimmingpool,
Rot-Grün war plötzlich nicht mehr Cool!

Weil Grüne Ordnungshüter hassen,
will man die nun entwaffnen lassen.
Ist das Begehren auch obszön,
die Gauner sagen „Dankeschön!“

Auch Ibiza war stets ein Thema.
Meist lief es ab nach gleichem Schema.
Es wurde hartnäckig gefragt,
worauf die Zeugen nichts gesagt!

Die Wirtschaft, die sich sehr bewährt,
sie wurde faktisch zugesperrt!
Sie macht die Lebensführung schwer!
Die Armut geht mit ihr einher!

Das Wort des Jahres wird genannt,
es heißt kurz „Babyelefant“.
Das Tierchen zwischen Menschen steht,
wenn es um Abstandsregeln geht!

Die Engländer, nicht zu vergessen,
die sind von Brüssel angefressen.
Sie ließen uns auch schriftlich wissen,
sie können spielend uns vermissen.
Nur was sie planen, wirklich wollen,
wohin sie sich bloß wenden sollen,
das wissen sie wohl selber nicht,
weshalb ich meine, kurz und schlicht:
Vermeidet es, sie stets zu bitten,
lasst sie doch laufen diese Briten.
Prinz Charles, der liebe Bub der Queen,
biegt doch mit Johnson alles hin!

Von Donald Trump hat man gelesen,
er sein ungestümes Wesen,
das nicht zur Kenntnis nehmen kann,
dass er bald nicht mehr „Erster Mann“!
Er gilt schon längst als abgewählt,
was für den Guten doch nicht zählt.
Er sei enttäuscht und wundre sich,
er sei der „Sieger“ eigentlich!
Und selbst wenn ihn so viele hassen,
er will freiwillig nicht verlassen
das geliebte Weiße Haus,
es sei, man trage ihn hinaus,
zusammen mit Frau Melanie,
vereint in trauter Harmonie.
Auch sie zählt Donald zu den Besten
Im hochmodernen „Wilden Westen“.

Die Flüchtlingsfrage macht uns Sorgen,
sie ist das Sorgenkind von morgen,
das uns zur Menschlichkeit ermahnt,
egal, von welchem fernen Land
die Menschen alle zu uns kommen,
die hoffen, dass sie aufgenommen.
Die Flüchtlinge zu unterscheiden
und dabei Irrtümer vermeiden
birgt stets ein großes Fragezeichen,
denn schwer ists, trefflich zu vergleichen,
wer flieht aus wirtschaftlichen Gründen?
Wer flieht aufgrund der Umweltsünden?
Wer ist bedauernswert bedroht?
Wer flüchtet wirklich nur aus Not?
Wer kann den Sachverhalt bewerten?
Hier streiten sich noch die Experten!

Der Klimawandel wird gespürt,
man fragt besorgt, wohin er führt.
Die argen Wetterkapriolen,
brutal uns auf den Boden holen,
zu respektieren die Gesetze,
dass man das Klima nicht verletze.
Macht man das nicht, kann es passieren,
dass Elefanten glatt erfrieren,
der Eisbär schwitzt sich fast zu Tode,
Alaska wirbt mit Bademode.
Der Nil, bedeckt mit dickem Eis,
er liefert uns den Sachbeweis,
dass die Natur, wie zu erwarten,
aus allen Fugen schon geraten.
Und Schuld daran, man muss es sagen,
zum großen Teil wir Menschen tragen.
Noch wäre Zeit zu reagieren,
das „Umwelt- Leck“ zu reparieren!

Doch ja, das alte Jahr war heftig!
Und die Probleme waren deftig!
Doch mit viel Mut und Zuversicht
sind wird entschlossen, bangen nicht.
So wie es immer schon so war.
„Glück auf!“. „Kopf hoch!“, „Prosit Neujahr!“

Gedanken zum Jahresausklang 2020

Das Jahr steht knapp vor seinem Ende.
Ich sage: Gott sei Dank!
Die Welt hofft innigst auf die „Wende,
sie laboriert, und ist schwer krank!

Und vielfältig sind die Beschwerden,
die bisher nicht bekannt.
Man sagt, es kann nur besser werden,
die Welt wirkt „ausgebrannt“!

Mit „Abstand halten“, „Masken tragen“,
quält man sich durchs Leben.
Es gilt, so manchem zu entsagen,
nicht Ärgernis zu geben.

Ich gehe dennoch in das Jahr
getrost mit Zuversicht.
Ist vieles auch nicht, wie es war,
doch ich verzage nicht.

Im neuen Jahr wünsch ich viel Glück,
habt Mut, mit Gottes Segen.
Denkt nur nach vorne, nicht zurück,
lasst uns beharrlich streben.

Lasst uns die nächsten Schritte setzen,
behutsam, mit Bedacht.
Lasst eng im Guten uns vernetzen,
es gibt uns Halt, verleiht uns Macht!

Seligsprechung!

Bischof Schwarz will ehemaligen Bundeskanzler Figl
seligsprechen lassen.

Bischof Schwarz, der Kirchenmann,
kündigt allen Christen an,
er will eine Lanze brechen,
Figl soll man selig sprechen!

Schön, dass man an Figl denkt!
Ihm so große Achtung schenkt!
Denn, wenn man ihn selig spricht,
ist die „Heiligsprechung“ Pflicht.

Doch, wer kommt als Nächster dran?
Ist es Sankt Sebastian?
Ist’s die heilige Pamela?
Oder gar die Sankt Angela?
Ruft man fromm Herrn Kickl an,
der stets Gutes nur getan?

Alles Menschen aus dem Volke.
Alle thronen auf der Wolke,
die am Himmel Kreise zieht,
und von der man alles sieht!

Und so lasst uns künftig beten:
Heilige und auch Propheten,
Mandatare, Heilsverkünder,
bittet für mich armen Sünder
dass mir nicht der Himmel grollt,
und mich nicht der Teufel holt!

Weihnacht 2020

„Weihnachten“, wie schön das klingt!
Weihnachtslieder, die man singt,
Weihnachtsboten, die wir spüren,
uns im Innersten berühren!

Weihnachtsstimmung, angenommen,
lässt das Christkind zu uns kommen.
Das mit allen Sorgen bricht,
uns erscheinen lässt im Licht.
Das erstrahlt wie tausend Kerzen,
lieb behütet tief im Herzen.

Hör, im Stall, mein Kindelein:
Lasse stets nur „Weihnacht“ sein,
dass der Friede auf der Welt
triumphierend Einzug hält!