„Dobroe utro!“

Grazer Gemeinderatswahl – Nachlese.

Am Wahltag haben wir vernommen,
in Graz sind reichlich angekommen
die Kommunisten mit Frau Kahr,
und nichts ist mehr, wie’s einmal war.

In Graz gibt’s keine Reichen mehr,
den Überfluss schenkt man gern her.
Und keiner spricht von arm und reich,
ein jeder ist dem andern gleich!

Das nennt man Kommunismus pur!
Den Wolga-Fluss ersetzt die Mur.
Der Welsch-Riesling hat ausgedient,
weil sprudelnd nur der Wodka rinnt.
Und mit „Nastrovje“ wird geprostet!
Ein Schlückchen 100 Rubel kostet.

Die „grüne Mark“, wie wir sie kennen,
will man in Zukunft „Taiga“ nennen.
Der Uhrturm-Zeiger wild rotiert,
nachdem, was unter ihm passiert.
Der Zeiger wird zurückgedreht,
am Turm die rote Fahne weht!

Den „Steirer-Hut“ kann man vergessen,
schon wird getragen unterdessen
„Uschanka“ die aus Pelz geformt,
und alle Grazer „pelzig“ normt.

Zu „Stalingraz“ nun umbenannt,
als „Leningraz“ weithin bekannt,
ist Graz zur Weltstadt avanciert,
von Elke Kahr ab nun regiert.

„Dobroe utro“ heißt mein Gruß,
weil man doch schließlich wissen muss,
dass die Behörden drauf erpicht,
dass jeder Grazer russisch spricht!

Die „Mur-Kosaken“

Bei der Wahl in Graz erreichten die Kommunisten
die meisten Stimmen.

Geht es nach Wahlergebnislisten,
hat Graz die meisten Kommunisten!
Sie haben Nagl angezählt,
und ihn brutal ins Aus gestellt!

Und schon hat man den Ruf vernommen,
schon demnächst wird Herr Putin kommen,
um allen Grazern zu erklären,
dass sie nun seine Russen wären!

Die „Mur-Kosaken“ tanzen, singen,
sie wollen so zum Ausdruck bringen,
den Nagl hat man abgewählt,
und nur der Kommunismus zählt.

Und die Moral von der Geschicht‘:
Verachtet mir den Wahltag nicht,
an dem der Wähler mit Bedacht
als Souverän sein „Kreuzerl“ macht!
Um hinterher auf die Genossen
mit einem Wodka anzustoßen.

„Wiener Leckerbissen“

Wiener in U4-Station Ohr abgebissen.

In Wien, das sollte jeder wissen,
werden die Ohren abgebissen,
falls jemand mit der U-Bahn fährt,
und Freunden bösen Streit erklärt!

Die Ohren, ein begehrtes Gut!
Die Ohren, Opfer blinder Wut!
Ein Biss, und schon ist es geschehen,
von weitem kann es jeder sehen,
wer sich als Wiener deklariert,
weil seine Ohren „amputiert“.

Nach tollem Mund- und Nasenschutz
macht sich der Wiener nun zu nutz,
die „Ohrenschützer OS 2“,
damit man nicht gefährdet sei,
weil „Ohrenfresser“, angenommen,
ganz plötzlich Appetit bekommen,
und schon muss man sein Ohr vermissen.
Es dient als „Wiener Leckerbissen!“

Auf den Hund gekommen..!

Die Polizei hat 11 Hundewelpen in den Dienst gestellt

Die Polizei, hat man vernommen,
ist wörtlich „auf den Hund gekommen“.
Damit man einsatzfähig wird,
hat man 11 Welpen rekrutiert!
Sie bellten laut den „Hunde-Eid“:
Wir sind für Österreich bereit!

Zwei Jahre werden sie geschult,
mit der bekannten Hunds-Geduld.
Sie lernen, wie man Gauner stellt,
und furchterregend lauthals bellt!

Ein Dienstgrad ist noch nicht gefunden.
Er ist nicht üblich bei den Hunden!
Ein Hund, der fleißig appo+rtiert,
wird dienstgerecht pragmatisiert.
Ihm winkt im Alter auch als Lohn
zu Recht die Hunde-Pension!

Gewerkschaft brauchen Hunde nicht,
sie tun auch so brav ihre Pflicht.
Und das alleine ist schon Grund,
zu lieben den „Kollegen Hund!“,
der als Inspektor nun vereidigt,
den Rechtsstaat hundsgetreu verteidigt!

Klartext!

Justiz-Skandal um Doppelmord!

Wieder wird bestürzt erhoben!
Schuld wird hin und her geschoben.
Hat man still dahingeträumt?
Hat man Handlungen versäumt?
Wer hat mangelhaft entschieden?
Hat man leichtfertig vermieden,
Wohlverhalten einzufordern,
Sanktionen strikt zu ordern?
Sind Gesetze lückenhaft?
Sind sie letztlich ohne Kraft?
Hat man seine Pflicht getan?
Tote Frauen klagen an!
Wie so oft in diesen Tagen.
Wer gibt Antwort auf die Fragen?
Wer spricht „Klartext“, und verfügt:
„Schluss mit lustig! Das genügt!“

„Geheimdienst-Krimi!“

Wieder ist der Geheimdienst (BVT) in der Kritik.

Die Staatsanwälte treten an:
Jetzt sind die „Hausdurchsucher“ dran!
Die Spur führt strikt ins Parlament,
das man gern Volksvertretung nennt.

Im BVT, wird angenommen,
sei es zum „Staatsverrat“ gekommen.
Man habe sehr viel Geld kassiert,
indem man „heimlich“ informiert!

Jetzt ist dem Bürger endlich klar,
was dafür ausschlaggebend war,
das BVT, wie wir es kennen,
als „den Geheimdienst“ stets zu nennen!

Man ist gespannt, wie’s weiter geht.
Ob demnächst vor dem Richter steht
ein hoher, schriller Mandatar,
der hart im Diskutieren war,
wenn es um den Geheimdienst ging.
Ob er sich im „Geheimnetz“ fing?

Man merkt es wohl im Hohen Haus:
Die „saure Gurkenzeit“ ist aus.
Man rührt beherzt im Mist herum.
Hoch lebe das Politikum!

Der Prozess!

Ex-Vizekanzler Strache wurde zu einer nicht rechtskräftigen
Freiheitsstrafe verurteilt.

Das Urteil, das man nun gefällt,
wird nicht vollstreckt. Die Rechtskraft fehlt!
Egal, wie es nun weiter geht,
wie man zum Angeklagten steht,
die Strafjustiz in Österreich
behandelt alle Bürger gleich!

Und das befriedigt ungemein,
und lasst mich zuversichtlich sein,
dass selbst die „Größten“ überlegen,
auf welchem Pfad sie sich bewegen.
Und wissen auch, wie schnell es geht,
dass man „klein“ vor dem Richter steht.

Dem bösen Wolf geht’s an den Kragen!

In Salzburg werden „Problem-Wölfe“
zum Abschuss („Entnahme“) freigegeben.

Dem „bösen Wolf“ geht’s an den Kragen!
In Salzburg darf man ihn nun jagen.
Doch schränkt man die „Entnahme“ ein:
Es darf nur ein „Problem-Wolf“ sein!

Im ORF wird nachgedacht,
wie man es so wie Salzburg macht,
den Wolf zum Abschuss freizugeben,
ihn waidgerecht auch zu erlegen!

Denn zweifelsfrei gibt’s ein Problem,
mit „Wölfen“, die klar unbequem.
Die Jagdgesellschaft steht bereit,
und keine Lobby weit und breit,
die sich mit Eifer engagiert,
für einen Wolf, der moderiert!

Doch glaube ich, als Optimist,
so listig, wie ein Wolf schon ist,
wird wohl begründet angenommen,
der „Wolf“ wird unversehrt entkommen!

Victor-Adler-Plakette für Gusenbauer!

Ex-Kanzler Gusenbauer soll geehrt werden.

Mein schwaches Herz pocht wie verrückt.
Ich bin so happy, echt entzückt.
Hat doch die SPÖ erklärt,
Herr Gusenbauer wird geehrt.

Der eine sagt, höchst an der Zeit,
für Zeichen tiefster Dankbarkeit.
Der andere sich staunend fragt:
„Wo ist die Leistung“, wie man sagt?

Egal, ein Festakt steht ins Haus.
Die „roten“ Granden schwärmen aus.
Frau Rendi-Wagner ist dabei,
damit der Festakt würdig sei.
Heinz Fischer hält, des ist man froh,
für „Gusi“ die Laudatio.

Noch wird beraten, spekuliert,
wer Viktor Adler informiert,
dass Gusenbauer vorgeschlagen,
den höchsten Orden nun zu tragen.

Ich würde keineswegs dies tun.
Ich ließe Victor Adler ruhn!

Nun weiß man…!

Roland Weißmann wurde heute zum neuen Rundfunk-Chef gewählt.

Nun weiß man, wer die Wahl gewann.
Nun weiß man, wen man rief.
Nun weiß man, wie sich schwer getan
die Räte, die man rief.

Nun weiß man, wer den Rundfunk führt.
Nun weiß man, wer es kann.
Nun weiß man, wer zum Boss gekürt.
Nun, Weißmann heißt der Mann.

Der Stiftungsrat hat, wie man weiß,
neutral, behutsam abgestimmt.
Und lieferte so den Beweis,
wie „selbstlos“ Räte sind,
wenn scharfer Wind entgegen weht,
es um Berichterstattung geht.
Ach wo, Parteien zählen nie!
Ist doch sehr glaubhaft, irgendwie!