Hitzeplage!

Hitze – Fall für die Geschichtsbücher!

Also, was man jetzt schon weiß:
Heuer wird es schrecklich heiß!
Alle werden heftig schwitzen,
dies alleine schon im Sitzen.

Alle rätseln nach dem Grund,
ich geb euch die Lösung kund:

Schuld ist nur das Parlament,
das man Hitze Pol auch nennt,
und als Drohung eingestuft,
durch die viele "heisse Luft",
die am Rednerpult entsteht,
wenn's ums Wesentliche geht!

So, nun habe ichs gesagt,
warum uns die Hitze plagt!

Cannabis!

Deutschland hat Cannabis freigegeben.

Hei! Jetzt lässt's sich leichter leben:
Cannabis ist freigegeben!
Man ist vom "Gifteln" angetan,
dröhnt lachend sich den Schädel an.
Es kann uns gar nichts mehr geschehen,
weil wir die Welt nur rosig sehen!

Man fährt das Auto, "vollgehascht",
und ist dann peinlich überrascht,
wenn in der drogensanften Welt,
ein böses Hindernis sich stellt!
Schon hat der Fahrer ausgeträumt.
Sein Wrack wird eilends weggeräumt!

Und die Moral von der Geschichte:
Wer hascht, macht sich und uns zunichte!
Er drängt zu harten Drogen hin,
wie Heroin und Kokain!
Ist sehr schnell süchtig und schwer krank!
Liebes Deutschland, vielen Dank!

Rundfunkgehälter!

Rundfunkgehälter in Österreich regen auf!

Ich kaufe mir ein Mikrophon,
mit schrillen und "ur lauten" Ton,
und brülle dann, so gut ich kann,
um 5 Uhr Früh die Leute an!

Der ORF ruft laut: "Potztausend",
dem zahle ich vierhunderttausend!
Wir handeln so im Namen aller,
im Sinne der Gebührenzahler!"

Ich nehme dieses Geld, und schweige,
dass nicht ein Finger auf mich zeige,
und einer meint, ich soll mich schämen,
so vieles Geld dafür zu nehmen!

Doch kann der ORF sich's  leisten,
sich derart zynisch zu erdreisten!

Ostergruß von der AUA!

AUA-Streik ausgerechnet zu Ostern

Der Streik der AUA hat den Zweck,
er nimmt uns lieb die Flugangst weg,
die sonst nur Passagere kriegen,
die ängstlich in den Süden fliegen!

So einfach ist der Streik erklärt,
der immer sich erst dann bewährt,
wenn viele Leute Flüge buchen,
die Flucht aus ihrem Alltag suchen.

So wird der Passagier bestraft,
weil die Verhandler nicht geschafft,
nach den Beratungen, den vielen,
ein Fünkchen Einsicht zu erzielen!

Ein Armutszeichen sondergleichen!
Dem Bürger muss es langsam reichen!

Festung Österreich!

Kriminaltouristen stürmen Österreich.

Österreich, geschätzt, begehrt,
wird von Liebhabern verehrt,
die meistens aus dem Osten kommen,
und von dem reichen Land benommen.
Und sie staunen, und sie gaffen,
was wir uns durch Fleiß geschaffen.

Schließlich folgen sie der Gier,
alles gilt als Souvenir.
Was nicht niet- und nagelfest,
was sich leicht entwenden lässt,
bringt man stolz nach Hause mit.
Diebstahl ist der große Hit!

Die guten Bürger tun sich schwer,
herauszufinden, wer ist wer?
Er kann es wirklich nur probieren
mit Vorsicht und Barrikadieren.
Wie einem festen Bollwerk gleich
Als Kikl's  "Festung Österreich"!

Abserviert!

Ein angesehener Berichterstatter wurde versetzt.

Nun hat man jenen abserviert,
der uns stets sachlich informiert.
Er sprach auch ruhig, mit Bedacht,
von Politik und deren Macht!

Warum ihn Weissmann abgesetzt?
Hat er in Nesseln sich gesetzt?
Hat wer an seinem Stuhl gesägt?
Ihm eine Schlinge gar gelegt?

Egal was immer auch geschehen,
ich habe Bürger gern gesehen,
und darum kann ich nicht verhehlen:
Herr Bürger wird mir ehrlich fehlen!

Firmenzusammenbruch!

Signa und kein Ende

Uns wird soeben vorgezeigt,
wie man die Firmen so verzweigt,
dass man zuletzt nicht sagen kann,
wo hört's auf, wo fangt es an.

Ein sogenannter Schulabbrecher,
ein Star-Jongleur, der immer frecher,
er stellt Politiker fix an,
die man im Staat entbehren kann.

So nahm das Unheil seinen Lauf:
Es taten sich bald Löcher auf,
und Unternehmer und Berater,
erleiden einen bösen "Kater".

Und vor den Bauruinen weht
die weiße Fahne, auf der steht:

"Die Ruinen, die sie sehen,
eindrucksvoll vor ihnen stehen,
zeugen von den Heldentaten,
die von Kanzlern zu erwarten,
die vom Volk dereinst gebeten,
schleunigst doch zurückzutreten.
Und von jenem tollen Mann,
der süß träumte, dass er's kann!"

Keine Fragenbeantwortung!

Zeugen im U-Ausschuss verweigern die Antwort!

Der hohe Unterausschuss tagt.
Die Zeugen sind geladen.
Jedoch, was immer sie gefragt,
man will dazu nichts sagen!

Vielmehr wird protzig, frech erklärt,
der Ausschuss sei zum „Schmeißen“,
denn laut Verfassung, die bewährt,
wird er nicht gut geheißen.

Die Beugestrafe, die verfügt,
die nimmt man schmunzelnd an.
Der Zeuge zeigt sich hoch vergnügt,
was man ihm angetan!

Er grüßt, steht auf, verlässt den Raum,
und winkt dem Ausschuss zu.
Der wähnt sich wie im bösen Traum,
und schlägt die Akten zu!

Benko ist pleite!

Trotz Berater in die Pleite!

Man ist entsetzt, und seufzt: Ach Gott,
jetzt ist der Benko selbst bankrott.
In seinem tollen Kartenhaus
gingen alle Lichter aus.

Dies war doch nicht zu erwarten,
hat den Benko doch beraten,
Gusenbauer, der Experte,
der im Bauwesen Begehrte,
der sich reichlich ließ belohnen,
mit gewünschten Millionen.

Nun wird sicherlich gefragt,
wer denn schließlich so versagt.
War es Benko nur allein,
könnt` s auch sein Berater sein?

Die Moral von der Geschicht‘:
Kartenhäuser baut man nicht,
denn sie sind nicht von Bestand,
stehen nur im Träume Land!

Unbefangenheit!

Einem Strafrichter wird indirekt Befangenheit vorgeworfen.

Von der Justiz muss man verlangen,
dass ihre Richter unbefangen.
Denn nur mit Weste, blütenrein,
kann man im Strafrecht Vorbild sein!

In Wien gilt diese Regel nicht.
Dort urteilte im Strafgericht
ein Richter, den man angezeigt,
weil er zum Amtsmissbrauch geneigt.
Drum auch bestraft, disziplinär,
und das erfolgt, nicht lange her!
Wär ich der Richter, würd‘ ich passen,
und anderen den Vorsitz lassen.

Denn ist man tätig auch zu Recht:
Die Optik zeigt sich grottenschlecht!