„Ratlos“

Offensichtliche Ratlosigkeit bei der Pandemiebekämpfung!

Die bange Frage hat Gewicht:
„Soll man nun öffnen, soll man nicht?“
Hält man weiterhin geschlossen,
wird der Mensch zutiefst verdrossen.
Öffnet man, wird echt riskiert,
dass das Virus explodiert!
Es ist egal, wie man verfährt,
denn wie man’s macht, es ist verkehrt.

Und schon vermisst man die Geduld,
man gibt Politikern die Schuld,
die dieses Virus unterschätzt,
die Sorgepflicht für uns verletzt.

Also, will ich ehrlich sein,
gestehe ich mir selber ein,
lässt es sich irgendwie vermeiden,
will ich wohl besser nicht entscheiden.
Weil niemand bisher sagen kann,
was könnt uns schaden, was kommt an!

Und inmitten der Debatten,
gilt es für uns bloß abzuwarten,
wie sich das Virus so verhält,
wie viele Opfer man noch zählt.

Das Resümee, aus meiner Sicht,
So ratlos war ich lang schon nicht!

„Durch die Bank!“

Für den Schaden, den die burgenländische Commerzbank verursacht hat,
soll nun der Bund aufkommen.

Das Burgenland ist ernsthaft krank!
Denn „Brösel“ gibt es „durch die Bank“!
Weil plötzlich fiel man aus den Wolken,
denn jene Bank, die man „gemolken“,
hat großes Unheil nur gebracht,
weil man den Job sauschlecht gemacht!

Und weil man viel zu lang geduldet,
dass sich die Bank total verschuldet,
wird nun der gute Staat verklagt,
weil seine Aufsichtspflicht versagt.

So weit, so gut! Soll’s halt so sein,
doch werfe ich als Bürger ein:
Der Staat, soweit erinnerlich,
als Souverän bin letztlich ich!

Ich soll für Gaunereien haften,
die Bank-Chaoten schafften,
die sich bedenkenlos nichts pfiffen,
am Geld der Sparer sich vergriffen!

Ich sage euch, ihr lieben Leute,
ich zahle ungern für die Beute,
die Bankbeamte reichlich machten,
und sich wohl frech ins Fäustchen lachten!

Drum lasst den Bürger aus dem Spiel!
Verliert ihn eiligst aus dem Ziel,
ihn auf dem Umweg zu belangen,
für all den Murks, der frech begangen!

Sonst geht noch mehr „den Bach hinunter!“
Herr Doskozil, sind sie schon munter?
Ach ja, zur Sorge fehlt der Grund.
Geht’s schief, zahlts ohnehin der Bund!

„Weit hat man’s gebracht!“

Das fast schon tägliche Eingreifen der Staatsanwaltschaft ist besorgniserregend!
Seit Freitag ist Herr Pilnacek
vorübergehend auch schon weg.
Er wurde einfach suspendiert,
nachdem man eilig konfisziert
sein Handy, das beweisen soll,
dass er im Dienst nicht gar so toll!

Zugleich hat man auch mitbekommen,
Brandstetter hat man abgenommen
den Laptop, um streng nachzusehen,
was um den „Heumarkt“ so geschehen.

Als Bürger stellt man sich die Frage,
sind auch bei ihm gezählt die Tage,
bis er so sehr verdächtigt wird,
dass er umgehend suspendiert?

Die „Fälle“ lassen niemand kalt!
Es zählt nur mehr der Staatsanwalt,
der täglich fast schon aufmarschiert,
und Datenträger einkassiert!

Schön langsam lässt es sich erahnen,
mein Land erinnert an Bananen,
die vorwiegend in Ländern sprießen,
die keine Wertschätzung genießen.

Zu Recht man sich schon Sorgen macht.
Seufzt: Weit hat man’s gebracht!

„Narrisch guat!“

Der ORF übertrug wieder einmal die
Sendung „Narrisch guat!“

Samstag hat man kurz nach Acht
wieder „Narrisch guat!“ gebracht.
Alle sollten herzlich lachen,
weil die Narren Scherze machen.

Hört, ich lache wirklich gerne,
öder Missmut liegt mir ferne,
doch was samstags dargeboten,
ruft nach grottenschlechten Noten.

Seichter es schon nicht mehr geht!
Selbst der Jesus wird geschmäht.
Und der heilige Sankt Florian,
kam in matten Sprüchen dran.
Auch Maria galt der Spott,
wie sie aufblickt stets zu Gott!

„Narrisch guat!“, ein Schwachsinn pur!
„Narrisch guat!“ war eines nur,
dass der Abend sich gewendet,
und der Murks um Zehn beendet!

Geimpft!

Impfaktion ist angelaufen!

Nun hat man doch genug geschimpft!
Ab jetzt wird wild drauflos geimpft.
Man kann getrost ermutigt sagen,
dem Virus geht es an den Kragen!

Und viele Menschen warten drauf,
sie krämpeln sich die Ärmel auf,
ein kleiner Stich, ein kurzer Schmerz,
der Patient blickt himmelwärts,
schaut fröhlich, wie schon lange nie,
er dankt dem Arzt, der Pharmazie!

Sogar ein toller Impfplan steht,
bloß ungewiss, wer impfen geht.
Die einen meinen, lieber nicht,
so lang die Impfung keine Pflicht.
Noch wäre sehr zu hinterfragen,
welch Nebenwirkung zu beklagen.
Die andern sagen, Gott sei Dank,
ich bin geimpft, daher nicht krank.

Ich selber aber glaube fest,
dass Kickl sich nicht impfen lässt.
Er will die Wissenschaft belehren,
wie ihre Thesen sinnlos wären!

Fürwahr,‘ne echt verzwickte G’schicht,
solle man impfen, oder nicht.
Egal, wie jemand dazu steht,
wer hilfesuchend Impfen geht,
er will sich nicht geschlagen geben,
die Krise heil zu überleben!

Und wieder wird protestiert!

Wieder wird in manchen Landeshauptstädten gegen die Maßnahmen
der Regierung protestiert.

Keine Masken, und kein Testen!
Ignorieren ist am besten!
Auch kein Abstand und kein Impfen,
Protestieren und wild schimpfen,
das allein ist angebracht,
das alleine Sinn nur macht!

Die Regierung wird gerügt,
weil sie Grausliches verfügt,
um die hohe Last zu „stemmen“,
und das Virus einzudämmen.

Ferner wolle man noch sagen,
dringend wären zu verjagen
Kurz und Kogler, diese beiden,
um von Zwängen frei zu bleiben!
Denn die böse Pandemie
ist bloß Vorwand, irgendwie!

Während manche sich so fragen,
wird zu Grabe fromm getragen,
jener, der es nicht geschafft,
den das Virus weggerafft!

Drum die Frage, hier gestellt:
Wie bescheuert ist die Welt?
Was muss alles noch passieren,
dass selbst die am End kapieren,
die die Krankheit „runtermachen“,
unsre Sorgen cool belachen?

Liebe, gute Demonstranten,
Besserwisser, Ignoranten,
die ihr auf die Straße geht,
„Geht es noch?“, Sagt an! Gesteht!

Neujahrskonzert 2021

Die Wiener Philharmoniker gaben auch heuer
wieder – ohne Publikum – ihr Neujahrskonzert.

Jedes Jahr dasselbe Bild:
Geigen klingen sanft und mild,
Flötenstimmen, Klarinette,
schmeicheln lieblich um die Wette.

Die Trompeten und Posaunen
lassen eindrucksvoll uns staunen.
Bässe brummen, Pauken schlagen,
Cellos spielen auf, getragen,

Hörner tönen lebensfroh,
lieblich piepst das Piccolo.
Das Fagott, in vier Oktaven,
voller Anmut stets die Harfen.

Wie immer auch besonders nett,
das tolle Wiener Staatsballett!
Und meines Lobes nicht genug,
der überreiche Blumenschmuck.

So hörens- und auch sehenswert
erlebt man das Neujahrskonzert.
Und was riesig dabei zählt,
es erreicht die ganze Welt.

Rüttelt auf, als wollt es sagen:
Gilt es Unbill zu ertragen,
haltet durch, verzaget nie,
und genießt die Harmonie.

Mir steht es zu sagen an:
Das Konzert hat gutgetan!
Es ließ mich kurzfristig erleben,
welch Wohltat die Akkorde geben,
die von den Künstlern dargebracht,
und zeugen von der Musik Macht!

Habt Dank, ihr Bläser und ihr Streicher.
Ihr seid der Stolz der Österreicher!

DAS JAHR 2020 IM RÜCKBLICK

Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Es seufzt gequält, geschlaucht.
Die Zeit verging wie stets im Nu,
es fühlt sich schwach, verbraucht.

Das Virus, das man eingeschleppt,
hat grauslich uns befallen.
Ist weiter mit Erfolg bestrebt,
zu schaden wirklich allen.

Ob Wissenschaft, ob Politik,
wer immer auch gefragt,
es hagelt Vorwürfe, Kritik,
egal, was man gesagt.

Fast täglich spricht das „Vierer-Team“
und droht mit Sanktionen.
Im Gleichschritt tritt man vor uns hin,
das Chaos zu betonen!

Und man erklärt,
Es müsse sein, dem Bürger nur Zuliebe.
Man sperrt sich streng zuhause ein
und trotzt dem Freiheitstriebe.

Nur schwer vermummt, desinfiziert,
schleicht man sich aus dem Haus.
Dass niemand schwer gefährdet wird,
weicht man den Menschen aus!

Doch bald wird alles anders sein,
wenn dann der Spuk vorbei.
Man ist geimpft, von Seuchen rein,
und völlig virenfrei!

Im Parlament ging es hoch her,
denn die Probleme wogen schwer.
Die Sitzungen, die übertragen,
sie ließen stets dem Seher sagen:
„Seht her, man will tagaus, tagein
Nur für euch Bürger tätig sein!“

Man drängt sich telegen ins Bild,
gebärdet sich empört wie wild.
Erstaunlich, wie man „Hochdeutsch“ spricht.
Noch ordinärer geht’s oft nicht!

Ein Ausschuss löst den andern ab,
hält Abgeordnete auf Trab.
Die Vorsitzführung ist oft schwer,
sie nimmt den Präsidenten her.
Und was hierdurch naheliegt,
dass er im Stuhle eingenickt!
Da sag noch wer, die schlafen nur.
Ein Ausschuss ist dramatik pur!
Ist rein politisch ein Erlebnis,
mit einem tollen „Traumergebnis“!

Und die Prozesse, die geführt,
haben unser Volk total berührt.
So hat man doch nach vielen Jahren,
von der Frau Richterin erfahren,
die feierlich mit Spruch erklärt,
wer nun in Zukunft eingesperrt.
Bloß meine Frage, überspitzt:
Ob echt in Zukunft jemand „sitzt“?
Denn immerhin, im Fall des Falles,
regelt ein Arztbrief wirklich alles!

Die Grünen, die schwer angezählt,
hat man in Wien glatt abgewählt.
Ob Radwege, ob Swimmingpool,
Rot-Grün war plötzlich nicht mehr Cool!

Weil Grüne Ordnungshüter hassen,
will man die nun entwaffnen lassen.
Ist das Begehren auch obszön,
die Gauner sagen „Dankeschön!“

Auch Ibiza war stets ein Thema.
Meist lief es ab nach gleichem Schema.
Es wurde hartnäckig gefragt,
worauf die Zeugen nichts gesagt!

Die Wirtschaft, die sich sehr bewährt,
sie wurde faktisch zugesperrt!
Sie macht die Lebensführung schwer!
Die Armut geht mit ihr einher!

Das Wort des Jahres wird genannt,
es heißt kurz „Babyelefant“.
Das Tierchen zwischen Menschen steht,
wenn es um Abstandsregeln geht!

Die Engländer, nicht zu vergessen,
die sind von Brüssel angefressen.
Sie ließen uns auch schriftlich wissen,
sie können spielend uns vermissen.
Nur was sie planen, wirklich wollen,
wohin sie sich bloß wenden sollen,
das wissen sie wohl selber nicht,
weshalb ich meine, kurz und schlicht:
Vermeidet es, sie stets zu bitten,
lasst sie doch laufen diese Briten.
Prinz Charles, der liebe Bub der Queen,
biegt doch mit Johnson alles hin!

Von Donald Trump hat man gelesen,
er sein ungestümes Wesen,
das nicht zur Kenntnis nehmen kann,
dass er bald nicht mehr „Erster Mann“!
Er gilt schon längst als abgewählt,
was für den Guten doch nicht zählt.
Er sei enttäuscht und wundre sich,
er sei der „Sieger“ eigentlich!
Und selbst wenn ihn so viele hassen,
er will freiwillig nicht verlassen
das geliebte Weiße Haus,
es sei, man trage ihn hinaus,
zusammen mit Frau Melanie,
vereint in trauter Harmonie.
Auch sie zählt Donald zu den Besten
Im hochmodernen „Wilden Westen“.

Die Flüchtlingsfrage macht uns Sorgen,
sie ist das Sorgenkind von morgen,
das uns zur Menschlichkeit ermahnt,
egal, von welchem fernen Land
die Menschen alle zu uns kommen,
die hoffen, dass sie aufgenommen.
Die Flüchtlinge zu unterscheiden
und dabei Irrtümer vermeiden
birgt stets ein großes Fragezeichen,
denn schwer ists, trefflich zu vergleichen,
wer flieht aus wirtschaftlichen Gründen?
Wer flieht aufgrund der Umweltsünden?
Wer ist bedauernswert bedroht?
Wer flüchtet wirklich nur aus Not?
Wer kann den Sachverhalt bewerten?
Hier streiten sich noch die Experten!

Der Klimawandel wird gespürt,
man fragt besorgt, wohin er führt.
Die argen Wetterkapriolen,
brutal uns auf den Boden holen,
zu respektieren die Gesetze,
dass man das Klima nicht verletze.
Macht man das nicht, kann es passieren,
dass Elefanten glatt erfrieren,
der Eisbär schwitzt sich fast zu Tode,
Alaska wirbt mit Bademode.
Der Nil, bedeckt mit dickem Eis,
er liefert uns den Sachbeweis,
dass die Natur, wie zu erwarten,
aus allen Fugen schon geraten.
Und Schuld daran, man muss es sagen,
zum großen Teil wir Menschen tragen.
Noch wäre Zeit zu reagieren,
das „Umwelt- Leck“ zu reparieren!

Doch ja, das alte Jahr war heftig!
Und die Probleme waren deftig!
Doch mit viel Mut und Zuversicht
sind wird entschlossen, bangen nicht.
So wie es immer schon so war.
„Glück auf!“. „Kopf hoch!“, „Prosit Neujahr!“

Weihnacht 2020

„Weihnachten“, wie schön das klingt!
Weihnachtslieder, die man singt,
Weihnachtsboten, die wir spüren,
uns im Innersten berühren!

Weihnachtsstimmung, angenommen,
lässt das Christkind zu uns kommen.
Das mit allen Sorgen bricht,
uns erscheinen lässt im Licht.
Das erstrahlt wie tausend Kerzen,
lieb behütet tief im Herzen.

Hör, im Stall, mein Kindelein:
Lasse stets nur „Weihnacht“ sein,
dass der Friede auf der Welt
triumphierend Einzug hält!

„Corona-Hund“

Abgerichtete „Polizei-Hunde“ sollen Corona-Viren erschnüffeln.

Man lobt erfreut nicht ohne Grund
den hochbegabten treuen Hund.
Den Hund, der emsig Tag und Nacht
nach Viren schnüffelt, uns bewacht!

Der drohend schnappt, der beißt und knurrt,
auf unsren Zuruf artig „spurt“!
Und wie es üblich bei den Hunden,
sie scheuen keine Überstunden.

Sie stöbern fleißig, kämpfen wacker,
ihr Lohn ist eine frische „Knacker“.
Kein Krankenstand, kein Urlaubsgeld,
für Hunde nur das Schnüffeln zählt.

Sie sind auch nicht organisiert!
Ein „Hundebund“ nicht existiert.
Der Hund ist stets Idealist!
Der Hund, der beste Polizist!

Und eines noch, ganz im Vertrauen:
Welch‘ Polizist kann sooo treu schauen!