„Athene“ vor dem Haus!

Der Bundespräsident entschuldigt sich für die
Respektlosigkeit in der Politik

Das Parlament, das „Hohe Haus“,
hält nachweislich sehr vieles aus.
Die „Stürme“, die dort häufig wehen,
sie kommen, wüten, und sie gehen.

Und die Debatte, die geführt,
mich Bürger fast zu Tränen rührt,
weil man den Gegner hoch verehrt,
ihm seine Meinung stets gewährt.

Sie meinen, nein, so ist das nicht,
nachdem Herr Van der Bellen spricht:
„Es sieht selbst er mit Bangen,
man sei respektlos vorgegangen,
welch böse Worte man verwendet,
die man per SMS versendet!

Drum, er verstehe die Erregung,
und bitte innig um Vergebung.
Was die Regierung vorgelebt,
selbst Kanzler aus dem Sessel hebt.“

Da lob ich hoch das Parlament,
das man auch „Hort der Ethik“ nennt,
wo man so liebevoll verkehrt,
wie jede „Übertragung“ lehrt.

Bloß kenne ich mich nicht ganz aus.
Steht doch Athene v o r dem Haus!
Was lässt sie vor dem Hause stehen?
Hat sie gar anderes gesehen?

Betroffen!

Die Opposition wird dem Bundeskanzler das Misstrauen aussprechen.

Ich sage unverblümt und offen,
die Politik macht mich betroffen!
Die Fratze, die sie derzeit trägt,
macht ernsthaft Sorge, und erregt!

Man meint, es wäre hoch politisch,
gibt man sich aggressiv und kritisch.
Betrachte ich das Parlament,
entkommt mir laut „Kreuzsakrament!“,
wie kann man so gehässig sein,
wirkt niemand auf die Typen ein,
nur halbwegs Anstand anzustreben,
und Redlichkeit uns vorzuleben?

Am Dienstag ist auch so ein Tag,
den ich, ganz ehrlich, gar nicht mag,
weil Kurz, der Kanzler, wie berichtet,
von Mandataren „hingerichtet“!

Die Politik nimmt ihren Lauf,
sie setzt sich ihre Fratze auf.
Im Plenum wird laut applaudiert,
während der Kanzler „abserviert“!

Er stand verheerend in Kritik,
als „Opferlamm“ der Politik.
Er hat es sträflich übersehen,
wie hochpolitisch Uhren gehen,
die jenen Mandataren schlagen,
die Schuld an grobem Unrecht tragen.

Hausdurchsuchung im Kanzleramt!

Die Verdächtigungen und Anschuldigungen
nehmen immer bösere Formen an!

„Hausdurchsuchung“, fast schon täglich,
langsam wird es unerträglich!
Stündlich wird wer angepatzt,
groß berichtet: Bombe platzt!

In der Tat, was jetzt geschieht,
und welch Kreise alles zieht,
das man so noch nicht gekannt,
wird „Korruption“ genannt!

Nun wird’s allerhöchste Zeit,
und entspricht der Dringlichkeit:
Sperrt die Missetäter ein,
oder lasst die Hetze sein!

Denn, was jetzt dem Staat passiert,
wird schon weltweit registriert.
Was an Argem findet statt,
ist fürwahr kein Ruhmesblatt!

Und die steten bangen Fragen,
die gestellt in diesen Tagen:
„Hat man, oder hat man nicht?“,
sind schon öd, aus meiner Sicht.

Werde ich, frag ich frustriert,
gar von Gaunern nun regiert?
Strengt euch an, und klärt schnell auf.
Sputet euch! Man wartet drauf!

Schon wieder der Doskozil!

Das „Meer der Wiener“ droht auszutrocknen.

Der größte See im Burgenland,
bangt ernsthaft um den Wasserstand!
Und jeder merkt, dass er stark sinkt,
was durch die Trockenheit bedingt.

Wenn dieser Trend so weiter geht,
schon bald die rote Fahne weht,
was heißt, das stolze „Wiener-Meer“
hat neuerdings kein Wasser mehr.

Die gerne benützte Wassertreppe
führt schnurstracks in die karge Steppe.
Die Boote hat man schon geborgen,
die Fische sind längst ausgestorben.
Kein abendliches Frosch-Gequake,
mit Staub gefüllt die „Lange Lacke“!
Die Störche sind schon weggezogen,
sie sind nach Afrika geflogen,
denn dort ist es nicht halb so heiß,
wie man in Störchen Kreisen weiß!

Rust am See wird umbenannt.
Künftig heißt es „Rust am Sand“.
Wo plätscherte der liebe See,
wächst bald der Rebensaft „Cuvee“!

Ein Teil des „Sees“ wird parzelliert,
man baut wie wild, und betoniert.
Und eine Hinweistafel gibt bekannt:
„Das Meer der Wiener“, wie genannt,
das allgemein so sehr beliebt,
ist ausgetrocknet und versiegt.

Und wer dran schuld, hier nur so viel:
Es war wie immer Doskozil!
Er, der Schrecken der Parteien.
Möge Gott ihm das verzeihen!

„Dobroe utro!“

Grazer Gemeinderatswahl – Nachlese.

Am Wahltag haben wir vernommen,
in Graz sind reichlich angekommen
die Kommunisten mit Frau Kahr,
und nichts ist mehr, wie’s einmal war.

In Graz gibt’s keine Reichen mehr,
den Überfluss schenkt man gern her.
Und keiner spricht von arm und reich,
ein jeder ist dem andern gleich!

Das nennt man Kommunismus pur!
Den Wolga-Fluss ersetzt die Mur.
Der Welsch-Riesling hat ausgedient,
weil sprudelnd nur der Wodka rinnt.
Und mit „Nastrovje“ wird geprostet!
Ein Schlückchen 100 Rubel kostet.

Die „grüne Mark“, wie wir sie kennen,
will man in Zukunft „Taiga“ nennen.
Der Uhrturm-Zeiger wild rotiert,
nachdem, was unter ihm passiert.
Der Zeiger wird zurückgedreht,
am Turm die rote Fahne weht!

Den „Steirer-Hut“ kann man vergessen,
schon wird getragen unterdessen
„Uschanka“ die aus Pelz geformt,
und alle Grazer „pelzig“ normt.

Zu „Stalingraz“ nun umbenannt,
als „Leningraz“ weithin bekannt,
ist Graz zur Weltstadt avanciert,
von Elke Kahr ab nun regiert.

„Dobroe utro“ heißt mein Gruß,
weil man doch schließlich wissen muss,
dass die Behörden drauf erpicht,
dass jeder Grazer russisch spricht!

Pressekonferenz

Die groß angekündigte Pressekonferenz hat wenig
Bedeutendes zutage gebracht

Die ganze Welt, sie atmet auf,
sie wartete so sehnlichst drauf,
dass Kickl feierlich erscheint,
vor Kameras erbost verneint,
dass er sich heimlich impfen ließ,
was er auch schriftlich uns bewies!
Der Vorgang hat die Welt bewegt,
nachdem dies mit Attest belegt.

Schon fürchtet man die Konsequenz
der tollten Pressekonferenz,
die einzigartig, epochal,
voll Spannung, wie noch nie der Fall!

Ob nächstes Mal so referiert,
wenn wer an „Blähung“ laboriert?
Und über harten Stuhlgang klagt,
und ungern etwas drüber sagt?

Schon müsste man sich Sorgen machen,
könnt man nicht laut darüber lachen!

Mensch 2. Klasse?

Zur Anzeigenflut in der Politik!

Liebe Leute, habt Erbarmen!
Lasst euch flehentlich umarmen!
Wer erhört mein lautes Flehen?
Wer kann meinen Frust verstehen?
Bin ich Mensch nur 2. Klasse,
den man unbeachtet lasse,
wie es sich seit langem zeigt.
Und kein Staatsanwalt geneigt,
mich hochpeinlich zu befragen,
ob ich auch etwas zu sagen!

Nein, man ist mir nicht gewogen!
Sträflich werden vorgezogen
Leute aus dem Parlament,
die man zur Genüge kennt.

Selbst der Kanzler, wird gesagt,
wurde stundenlang befragt.
Und er zeigte sich erfreut,
hat den „Aufwand“ nicht bereut!

Lieber Richter, seht doch zu,
ich, ein Bürger so wie du,
bin doch wirklich nicht so schlecht,
und es wäre doch gerecht,
mich zumindest vorzuladen,
um im Rampenlicht zu baden.
Und zu prahlen: Seht doch her!
Habt Respekt! Auch ich bin wer!

Verwirrung total!

Bei der Bekämpfung von Corona kennt sich offenbar
ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr aus!

Die „Krone“ zeigt sich irritiert,
wer künftig kontrollieren wird,
was die Regierung uns verkündet.
Ob alles in ein Chaos mündet?
Wer kennt sich aus, so wird gefragt.
„Fast niemand“! Wird frustriert gesagt.

Und wie Statistiken uns zeigen,
die intensiv Erkrankten steigen.
Erschreckend, drohend das Signal,
schon Kinder liegen im Spital,
wo bangend Betten reserviert,
falls die Belagszahl explodiert,
weil uns Corona eng begleitet,
und weiter Sorgen uns bereitet.
Daher kein Anlass zum Applaus!
„Kein Licht im Tunnel“, so schauts aus!

Ob man doch Kickl sagen soll,
sein Handeln sei nicht gar so toll,
wenn er stets alles, was geschieht,
durch seine blau getrübte Brille sieht?
Und alles, was man mühsam regelt,
nur kritisiert, beinah beflegelt!

Schon wieder dieser Asselborn!

Der luxemburgische Außenminister Asselborn mischt sich
schon wieder in die Österreichische Politik ein.

Asselborn, der edle Mann,
legt sich wieder mit uns an!
Ist verzweifelt und schockiert,
weil bei uns entschieden wird,
welche Flüchtlinge wir nehmen,
wieviel nur in Frage kämen.

Luxemburg, die Steuerinsel,
übt sich im „EU-Gewinsel“.
Meint, es muss uns laut erklären,
wie wir doch im Unrecht wären.
Und vergisst, dass nie gefragt,
was der „Zwergenstaat“ uns sagt.

Also, werter Asselborn,
nehmt euch selber doch aufs Korn.
Zeigt uns doch nicht immerzu,
wie belächelt die EU,
weil sie Leute „untergraben“,
die wie Sie das Sagen haben!

Kogler gegen Kurz! Das ist Brutalität!

In der Flüchtlingsfrage ist sich die Koalitionsregierung nicht einig.

Herr Kogler klagt voll Bitterkeit,
Herrn Kurz fehlt wohl die Menschlichkeit,
weil er es sichtlich nicht versteht,
wie schlimm es einem Flüchtling geht.

Afghanen, sagt er, nimmt er nicht,
und nimmt die Nachbarn in die Pflicht.
Auch Van der Bellen hat empfohlen,
Afghanen in das Land zu holen!

Na was jetzt, fragt der Bürger sich,
und findet es schlicht ärgerlich,
welch großer Streit stets dann entsteht,
wenn es um Flüchtlingsfragen geht.

Der eine mahnt: Das Boot ist voll!
Der andre fände es nur toll,
die Flüchtlinge hier aufzunehmen,
sonst müsste man sich wahrlich schämen!

Die Chance auf Einigung steht schlecht,
denn schließlich hat ein jeder recht.
Bloß Menschlichkeit und Sicherheit
sorgt oft für Unvereinbarkeit!

Doch lässt es sich wohl nicht vermeiden,
letztendlich bindend zu entscheiden.
Denn wer die miese Lage kennt,
der weiß: Die Flüchtlingsfrage brennt!