Sondersitzung

Die Sondersitzung des Nationalrates hatte es wieder in sich!

Im Parlament ging es hoch her!
Die Vorwürfe, sie wogen schwer.
Man schritt erzürnt zum Mikrophon,
und orderte Korruption!
Weshalb „Türkis“ besorgt gebeten,
doch endlich rasch zurückzutreten!

So weit, so gut, so soll es sein,
man fordert Recht und Ordnung ein!
Doch man vergisst, verheimlicht glatt,
wer aller „Dreck am Stecken“ hat,
den Postenschacher praktiziert,
als er noch selber „koaliert“!

Die Sitzung lief so tief wie immer,
bloß das Geschrei war deutlich schlimmer.
Und manch Gesicht, was soll man sagen,
man sollte wirklich Masken tragen!
Wie es die Hausordnung verlangt,
weil man um die Gesundheit bangt!

Soweit mein „Parlamentsbericht“,
geschrieben aus des Bürgers Sicht,
der stets das „Hohe Haus“ verehrt,
wo man so „beispielhaft“ verkehrt!

Ach ja, so ist halt Politik?
Na dann, vergesst meine Kritik!

Im Sommer…!

Zum „mageren“ Ergebnis der Krisensitzung im Parlament.

Nun liegt es völlig auf der Hand,
das Virus drängt uns an die Wand!
Ob Wissenschaft, ob Politik,
es hagelt immer mehr Kritik.

Der Bürger zieht den Schluss daraus:
In Wahrheit kennt sich niemand aus.
Und immer lauter klingt das Klagen:
Was müssen wir denn noch ertragen?
Wie können wir uns wirklich wehren?
Was müssen wir denn noch entbehren,
was wir gehorsam aufgegeben,
um schließlich heil zu überleben?

Die gute Nachricht von zuletzt:
Dass Herbert Kickl nicht mehr hetzt,
seit seine Freunde lernen mussten,
das Virus plagt uns mehr als Husten!

Wie’s weitergeht, man muss gestehen,
ein „Licht im Tunnel“ ist zu sehen,
denn Kurz hat unlängst uns gesagt,
das Virus, das so sehr beklagt,
es ist im Sommer schon besiegt!
Ob die Prognose etwas wiegt?

Ich will es wünschen, will es glauben!
Ich lass die Hoffnung mir nicht rauben.
Vor allem ist mir dann nicht bang,
zieht man beherzt an einem Strang!

„Daseinsvorsorge“

Das Ressort „Daseinsvorsorge“, von der ehemaligen Stadträtin Brauner geführt, wird in Frage gestellt.

Wien kann wirklich glücklich sein!
Frau Brauner bringt sich restlos ein!
Sie sorgt fürs Dasein dieser Stadt,
die doch so manche Sorgen hat.

Den Job macht Brauner wirklich toll.
Sie bringt sich ein, total und voll.
Drum das Büro, das sie benützt,
mit Millionen unterstützt.
Und das ist nötig und goldrichtig,
weil dies fürs Dasein immens wichtig!

Herr Ludwig, bitte, bitte sagt,
für welches „Dasein“, wird gefragt?
Ist das der Brauner angedacht,
der man das Angebot gemacht,
weil sie als Stadträtin gezeigt,
wie man die Stadtgelder „vergeigt“?

Frau Brauner, bleibt uns weiterhin erhalten,
gilt es doch trefflich zu gestalten,
was täglich so in Wien passiert,
und auch ihr Dasein garantiert!

Der Killer!

Der amerikanische Präsident Biden nennt den russischen Präsidenten
einen Killer

Ein „Killer“, räumt Herr Biden ein,
soll Russlands Führer Putin sein!
Ein Mörder, der sein Land regiert,
brutal mit Härte, blutverschmiert!

Was hat Herr Biden sich gedacht,
als er die Äußerung gemacht?
Was wollte er damit erreichen?
Der Ausspruch sucht wohl seinesgleichen!
Ist außerdem immens gefährlich,
daher im Grunde schlicht entbehrlich.
Nach Bidens schrecklichem Gehabe,
war Donald Trump ein „Waisenknabe“!

Schon fragt man sich besorgt, gequält:
Wen hat man da ins Amt gewählt?
Ich fürchte nur, aus meiner Sicht:
Ein Diplomat ist Biden nicht!
Man ist enttäuscht, peinlich berührt.
Der „kalte Krieg“ wird neu geführt!

„Sündenböcke“

Zum derzeitigen Zustand in der Regierung

Und während blind das Virus wütet,
die Welt nach rascher Lösung brütet,
tritt man in Wien entschlossen an,
und streitet wild, so gut man kann!

Das Bild, das man dem Volk vermittelt,
wird treffend, passend so vermittelt:
„Mir gilt allein des Bürgers Huld!
Am Chaos ist der Partner schuld!“
Und täglich eine „Bombe“ platzt,
wird schwer verdächtigt, angepatzt!
Wird Widerspruch, wird Hass geschürt,
was zwingend zum Ergebnis führt,
dass niemand mehr die Welt versteht,
drum wütend „auf die Straße“ geht!

Ach ja, man hat schon reagiert,
und die Beamten abserviert,
die wenig Impfstoff nur bestellten,
und nun als „Sündenböcke“ gelten!

Das Volk blickt traurig auf die Bühne,
verfolgt das Drama „Schuld und Sühne“.
Und der Applaus klingt nur verhalten,
zu durchsichtig sind die Gestalten,
die mutig vor den Vorhang treten,
obwohl kein Mensch sie drum gebeten!

Wie lange noch?

In Wien wurde wieder einmal gegen die Corona-Maßnahmen und gegen die Regierung demonstriert.

Die Frage werde ich nicht los:
Was macht denn dieser Kickl bloß?
Er wettert ständig, hetzt und schimpft,
belächelt jeden, der geimpft!
Geht auf die Straße, demonstriert,
verspottet jeden, der regiert.
Bezeichnet sie, versteckt, als Nieten,
nicht fähig, Hilfe anzubieten!

Den Mann plagt tiefer Frust und Hass,
ruft lautstark ohne Unterlass
mit öden Phrasen laut und keck:
„Wir fordern dringend, Kurz muss weg!“

Kein Wort von Lösungen zur Sache,
kein Hinweis, was er besser mache,
wenn Kurz den Kanzlerstuhl geräumt.
Hab ich hier etwa gar versäumt,
was Kickl besser machen könnte,
wenn man die Möglichkeit ihm gönnte?

Ihm geht es scheinbar nur zunächst,
dass immer mehr der Unmut wächst,
und die Regierung, wie zuletzt,
so rasch wie möglich abgesetzt.

Wie’s mit Corona weiter geht,
wohlweislich nicht zur Sache steht.
Dass „Straßenkämpfe“ ausgetragen,
auf Polizisten eingeschlagen
wie unlängst erst erfolgt in Wien,
nimmt man als „gottergeben“ hin!

Die Meinungsfreiheit lebe hoch!
Ich frage mich, wie lange noch?

„Weit hat man’s gebracht!“

Das fast schon tägliche Eingreifen der Staatsanwaltschaft ist besorgniserregend!
Seit Freitag ist Herr Pilnacek
vorübergehend auch schon weg.
Er wurde einfach suspendiert,
nachdem man eilig konfisziert
sein Handy, das beweisen soll,
dass er im Dienst nicht gar so toll!

Zugleich hat man auch mitbekommen,
Brandstetter hat man abgenommen
den Laptop, um streng nachzusehen,
was um den „Heumarkt“ so geschehen.

Als Bürger stellt man sich die Frage,
sind auch bei ihm gezählt die Tage,
bis er so sehr verdächtigt wird,
dass er umgehend suspendiert?

Die „Fälle“ lassen niemand kalt!
Es zählt nur mehr der Staatsanwalt,
der täglich fast schon aufmarschiert,
und Datenträger einkassiert!

Schön langsam lässt es sich erahnen,
mein Land erinnert an Bananen,
die vorwiegend in Ländern sprießen,
die keine Wertschätzung genießen.

Zu Recht man sich schon Sorgen macht.
Seufzt: Weit hat man’s gebracht!

„Angst und Schrecken“

Eine Frau Abgeordnete führt sich im Parlament derart auf, dass es
einfach nur mehr peinlich und abstoßend ist.

Ich war Jahrzehnte im Gefängnis,
für den, den manches zum Verhängnis.
Für die, die für die Untat büßen,
zu ihrem Fehltritt stehen müssen.

Dabei war ich auch stets bemüht,
auch jene, die arg abgebrüht,
in ihrem Handeln zu verstehen,
in jedem Gutes auch zu sehen!

Nun bin ich grenzenlos entsetzt,
wie man im „Hohen Haus“ zuletzt
gehässig die Debatten führt,
und schreiend Hass und Hetze schürt!
Und wenn stets eine Frau wild spricht,
mein ich dazu: „So sind wir nicht!!!“
Denn deren Hass und die Grimassen,
sind selbst im Knast nicht zugelassen.
Weil Angst und Schrecken zu verbreiten,
tritt man entgegen, schon beizeiten!

Ob man im hehren Parlament
solch Vorgangsweisen kennt?
Dort reagiert man scheinbar nicht,
egal, wie grauslich jemand spricht!

Entschuldigt, was ich vorgebracht.
Und den Vergleich, den ich gemacht.

Verflixtes Mikrofon im U-Ausschuss!

Der peinliche Ausrutscher von Frau Krispel, Abgeordnete zum
Nationalrat.

Frau Krisper hat unlängst gesagt,
sie fühle sich total geplagt,
und meinte wutentbrannt und forsch:
„das Ganze geht mir schon am O…!,
was nun im Ausschuss so passiert,
wie man die Fragenden negiert!“

Nein, gar so fein wirkt Krispel nicht,
wenn sie so ungebührlich spricht.
Es kommt bös rüber, grottenschlecht,
doch in der Sache hat sie recht!

Ich hätt‘ es anders formuliert,
und Ausschuss-Zeugen attestiert,
ihr Auftritt sei ein echter Jammer,
„er geht mir schrecklich auf den Hammer!“

So hätte ich es halt gemacht,
damit nicht an den „O….“ gedacht,
an den man stets erinnert wird,
wenn man im Ausschuss referiert!

So ist es leider immer schon:
Missachtet man ein Mikrofon,
das scheinbar bloß im Wege steht,
versehentlich nicht abgedreht!

Masochismus pur!

SPÖ-Stadtrat Kisling, der aus seiner Wohnung in der Kremser Sparkassengasse
wegen Umbau und Neuwidmung ausziehen muss, aber nicht will, hat bei einer entsprechenden Abstimmung parteigetreu gegen sich entschieden!

Es gibt sie freilich immer schon,
ich meine die „Parteiraison!
Ob man was gutheißt oder nicht,
Parteigehorsam zählt zur Pflicht!

Am hehren Kremser Magistrat
bestimmte ein „Parteisoldat“,
dass ihm die Stadt nicht helfen sollte,
obwohl er ihre Hilfe wollte.

Und hier beweist es sich aufs Neue,
ein „Demokrat“ hält stets die Treue.
Parteigetreu wird abgestimmt,
selbst wenn man selber Schaden nimmt!

Vergleichend sag‘ ich eines nur:
Das grenzt an Masochismus, pur!