Insekten-Menü!

In Zukunft stehen Insekten auf dem Speiseplan!

In Brüssel hat man nun verfügt:
Insektenpulver schon genügt,
und – flugs – ist unser Magen voll!
Ist diese Neuerung nicht toll?

Den Hunger kann man künftig stillen,
isst man ein Pülverchen mit Grillen.
Ein Grillenschmaus gibt etwas her:
Kein böses Magenknurren mehr!
Nur feines Zirpen ist zu hören.
Dies sollte wirklich keinen stören.
Auch liebe Käfer, Würmer, Kröten,
verschonen uns vor Hungersnöten!

Nur die Zikade führt zur Klage,
sie macht vergnügt die Nacht zum Tage.
Laut zirpend rutscht sie durch den Schlund.
Egal, sie macht die Kost gesund!
Sie musiziert in deinem Magen,
Dies unentwegt, gilt es zu sagen!

Nun stell ich mich zur Suche an:
Ich bin vom Ohrwurm angetan!
Den hat der Ohrenarzt verschrieben.
Knusprig gedörrt, und fein gerieben!

Eierwerfen!

Der König von England wir bei seinen Auftritten
mit Eiern beschmissen.

Wie jedermann inzwischen weiß:
In England steigt der Eier-Preis,
sobald der König, der beliebt,
sich unters treue Volk begibt.

Statt freuderfüllt die Fähnchen hissen,
wird er mit Eiern lieb beschmissen.
So wird der König hoch geehrt,
die Königstreue ihm erklärt.

Das ist ab nun royale Mode.
Die Hühner lachen sich zu Tode!
Der Hahn kräht lauthals auf dem Mist,
als überzeugter Monarchist,
den alle Untertanen kennen,
dank roher Eier seiner Hennen!

„Grüß Gott“

Jan Krainer will mit „Guten Tag“ begrüßt werden.

Herr Krainer wünscht sich „Guten Tag“,
weil er „Grüß Gott“ so gar nicht mag.
Ist denn das Wörtchen „Gott“ so mies,
dass er es strenge von sich wies?

Ich kleiner Bürger denke nur,
ist doch „Grüß Gott“ Teil der Kultur.
Doch wenn der gute Mann es will,
dann halte ich mich vor ihm still,
und niemand weiß, was ich mir denke!
Welch große Achtung ich ihm schenke.

Der U-Ausschuss, er lebe hoch!
Bloß eine Frage: Geht es noch?

Der etwas andere Kassenautomat.

Die ständige Preisgestaltung für Treibstoff verwirrt.

Die Tanksäule am Straßenrand
ist wohl total defekt.
Die Ziffern, außer Rand und Band,
sie werden wild bewegt.

Am Vormittag zahlt man normal,
ab 12 Uhr wird es teurer.
Man richtet sich’s von Mal zu Mal,
dies scheint mir nicht geheuer.

Mein Gott, bin ich ein armer Tropf,
ich werd‘ es nie verstehen.
Es will halt nicht in meinen Kopf,
wie „Treibstoffuhren“ gehen.

Die Tanksäule, die wild rotiert,
sie will uns ehrlich sagen,
dass sie sich selber schon geniert,
den Vorgang mitzutragen.

Man sagt uns ernst, das muss so sein,
weil nur die Uhr bestimmt.
Und nur die Uhr, nur sie allein,
uns die Moneten nimmt.

Klimakonferenz

Klimakonferenz in Afrika mit magerem Ergebnis

Ein „Hoch!“ der Klimakonferenz!
Sie zeigte auf die Kompetenz,
die sie sich selbstherrlich gegeben,
um Klimaschäden zu beheben.

Nun hat sie großspurig getagt,
und, wie erwartet, arg versagt!
Die „heiße Luft“, die sie verbreitet,
hat selbst die Faultiere verleitet,
mit einem Satz vom Baum zu springen,
um sich in Sicherheit zu bringen,
vor diesen Rettern unsrer Welt.
Ein so ein Schmarrn! Um unser Geld!

„Klebeaktionen!“

Zu den kostspieligen Klebeaktionen.

Würde gar mich einer fragen,
wohin die Demonstranten tragen,
die offenbar chaotisch ticken,
auf Straßen und Podesten picken,
dann würde ich die Antwort geben:
Lasst doch die Protestierer kleben!
Für jeden Stau, für jeden Schaden,
den „klebend“ sie verursacht haben,
hat jeder „Kleber“ aufzukommen.
Zugleich wird er in Haft genommen.
Dort kann er dann sein Bestes geben,
und „staatsbedienstet“ Sackerl kleben!

Kalte Arztpraxen

Jetzt wird es auch in den Arztpraxen kalt!

In Arztpraxen ist es nun kalt!
Belastend ist der Aufenthalt.
Man kuschelt sich in eine Decke,
und kauert frierend in der Ecke!

„Der Nächste bitte!“, wird vernommen.
Das heißt, zum Onkel Doktor kommen,
der dann sogleich den Pulsschlag fühlt,
und fragt „Sind Sie vielleicht verkühlt?
Sie zittern ja, und haben Fieber.
Geht schnellstens heim, und legt Euch nieder!“

Inzwischen hat man schon gecheckt,
wo man sich schließlich angesteckt:
Es war beim Arzt, es ist ein Jammer,
in seiner „Vorraum-Kältekammer“

Der König darf nicht!

Premierministerin Truss verbietet König Charles die Reise
zum UN-Klimagipfel

König Charles, von Gottes Gnaden,
wurde herzlich eingeladen.
Er sollte nach Ägypten reisen,
um dort dem Forum zu beweisen,
wie sehr er unsre Welt beschützt,
die doch so schamlos ausgenützt!

Schon stand der König stramm bereit,
mit seinem Klo und Hofgeleit,
da kam Frau Truss erzürnt und pfaucht:
„Beim Forum, das kein Brite braucht,
habt Ihr, als König, wohlgeboren,
nach meiner Ansicht nichts verloren.
Ich wünsche sehr, Sie folgen mir,
und bleiben brav gehorchend hier!“

Der König, der noch nicht gekrönt,
fühlt sich von Truss geschmäht, verhöhnt.
Gekränkt packt er die Koffer aus,
und bleibt als Majestät zu Haus.

Na dann, Herr König, Exzellenz,
kratzt hier wer an der Existenz?

„Arschknapp!“

Trotz Unterstützung von vielen Parteien hat Van der Bellen nur knapp gewonnen.
„Arschknapp“, wie er zu sagen pflegt.

Pink und Grün und Schwarz und Rot,
allesamt in einem Boot.
Alle ruderten mit Kraft,
dass es Van der Bellen schafft!

Mühevoll und mit viel Krampf
endete der heiße Kampf!
Van der Bellen hat gesiegt!
Und, was wohl besonders wiegt,
eine Stichwahl braucht es nicht,
geht es nach dem Wahlbericht.

Dennoch werfe ich hier ein:
Kann denn jemand glücklich sein,
wenn ihm alle gut gesinnt,
und er doch nur knapp gewinnt?

Ach, was soll’s, sagt Van der Bellen,
gilt es doch „den Mann“ zu stellen!
Zu amtieren cool, besonnen,
wenn auch „arschknapp“ nur gewonnen!

Wildschweinchen von Kuh Herde aufgenommen!

Ein verlassenes Wildschweinchen hat bei einer
Kuh Herde Anschluss gefunden.

„Frieda“, dieses wilde Schwein,
findet sich im Wald allein.
Die Eltern haben es verlassen.
Ein echtes Drama, nicht zu fassen!
Es lugt verdrossen aus dem Wald,
und hofft, die Eltern kommen bald.

Dann sieht es riesengroße Tiere,
die auf der Alm ihre Reviere.
Es hüpft dem allergrößten zu,
und fragt ihn lieb: Wer bist denn du?
Darauf das Vieh: Mein liebes Kind,
ich bin bekannt als edles Rind!
Und wenn ich dich genauer schau,
bist du vom Wald die „Wilde Sau“.
Bald kamen beide überein,
man möge künftig Freunde sein.

Das Schweinchen, aus dem Wald gekommen,
es wurde herzlich aufgenommen.
Es hüpft vor Freude, grunzt dazu,
als allerkleinste „Wilde Kuh“!