Hitzeplage!

Hitze – Fall für die Geschichtsbücher!

Also, was man jetzt schon weiß:
Heuer wird es schrecklich heiß!
Alle werden heftig schwitzen,
dies alleine schon im Sitzen.

Alle rätseln nach dem Grund,
ich geb euch die Lösung kund:

Schuld ist nur das Parlament,
das man Hitze Pol auch nennt,
und als Drohung eingestuft,
durch die viele "heisse Luft",
die am Rednerpult entsteht,
wenn's ums Wesentliche geht!

So, nun habe ichs gesagt,
warum uns die Hitze plagt!

Benko ist pleite!

Trotz Berater in die Pleite!

Man ist entsetzt, und seufzt: Ach Gott,
jetzt ist der Benko selbst bankrott.
In seinem tollen Kartenhaus
gingen alle Lichter aus.

Dies war doch nicht zu erwarten,
hat den Benko doch beraten,
Gusenbauer, der Experte,
der im Bauwesen Begehrte,
der sich reichlich ließ belohnen,
mit gewünschten Millionen.

Nun wird sicherlich gefragt,
wer denn schließlich so versagt.
War es Benko nur allein,
könnt` s auch sein Berater sein?

Die Moral von der Geschicht‘:
Kartenhäuser baut man nicht,
denn sie sind nicht von Bestand,
stehen nur im Träume Land!

Qualifizierte EU-Vertreterin!

Frau Schilling und die EU

Frau Schilling hat man nun gebeten,
sie solle unser Land vertreten,
weil sie, erfahren und versiert,
in Brüssel alles ändern wird.

Herr Kogler hat sie vorgestellt,
als Retterin der kranken Welt!
Sie kann gut reden, kritisieren,
bei Kundgebungen aufmarschieren.
Ihr Hobby kann sich sehen lassen,
sie pickt sich gerne auf die Straßen,
blockiert die Autos, demonstriert,
bis sie dann weggetragen wird.

Darum, bei soviel Demonstrieren,
kann es durchaus auch leicht passieren,
dass Frau Schilling dann vergisst,
wer in Brüssel Mitglied ist!

Ich, Frau Schilling, frage doch,
glauben sie denn immer noch,
dass sie Brüssel reformieren,
wenn sie sich so sehr blamieren,
und sich schwer tun zu erklären,
wer die Mitgliedsstaaten wären!
Dennoch auf und hin nach Brüssel!
Hin zur prallgefüllten Schüssel!

Kurz – Prozess vor Abschluss

Ein Prozess mit dramatischem Ausgang!

Im "Kurz-Prozess", wird nun verraten,
ist bald ein Ende zu erwarten.
Schon wird die Vorkehrung getroffen:
Die Zellentüren stehen offen!
Brot und Wasser steh'n bereit,
für die karge nächste Zeit.
Das Bett ist von der Wand geklappt,
das Schloss geölt, dass es gut schnappt.
Geprüft sind auch die Gitterstäbe,
dass sicher man die Haft erlebe!

Doch fürchte ich, es wird so kommen,
dass niemand wird in Haft genommen,
weil sich der Ankläger geirrt,
weshalb der Akt geschlossen wird!
Mit der Begründung "kurz" und bündig,
das Strafgericht wurde nicht fündig!

Frustriert schließt  man die Zellentür,
es stand sich alles nicht dafür!
Der Haftraum, der nun gähnend leer,
verlangt: Da muss ein Ausschuss her!
Der diesen Missstand schnellstens klärt,
bevor er – wie gewünscht – verjährt!

Amtsgeheimnis!

Österreich hat das Amtsgeheimnis abgeschafft.

Nun hat man sich doch aufgerafft,
das  Amtsgeheimnis abgeschafft.
So darf der Bürger danach fragen,
was sich so amtlich zugetragen.
Nur in besonders heiklen Fällen,
darf niemand eine Frage stellen.

Bloß möchte ich hier höflich fragen,
wer kann rechtens untersagen,
dass der Rundfunk permanent,
sendet aus dem Parlament?
Denn was dort geboten wird,
Bürger schockt und irritiert!
Drum selbst Van der Bellen spricht:
Leute, nein, so sind wir nicht!

In der Tat, wie die sich geben,
möchte man nicht live erleben.
Also lasst das Übertragen!
Man will seine Ruhe haben!

Ehemalige Politiker vor dem Richter

Immer diese Gedächtnislücken!

Verehrter Richter, lasst euch sagen,
ersparen sie sich ihre Fragen,
denn mein Gedächtnis ist defekt,
und das ist gründlich auch belegt!

Und außerdem sollten sie wissen,
dass blütenrein stets mein Gewissen.
Ich könnte niemals strafbar werden,
ich bin ein Engel hier auf Erden!

Und weil sie sicher mich verstehen,
lasst mich in Frieden wieder gehen.
Gern teile ich euch Neues mit,
wenn mein Gedächtnis wieder fit!
Das fordert ein schon mein Charakter.

Ihr wohl geneigter Angeklagter!

Wahlen in Österreich

Ein „Wahljahr“ steht uns bevor!

Der Frust der Bürger wird geschürt,
die durch die Wahl gequält.
Doch wenn der Sieger dann gekürt,
dem Volke vorgestellt,
kehrt endlich wieder Ruhe ein,
die Feindschaft wird vergessen!
Man will doch treuer Partner sein –
mit Kreide angegessen!

Bis dass erneut „die Fetzen“ fliegen,
sich alle wieder hassen,
dann wird man wieder Wahlen kriegen,
die uns erschaudern lassen!

Es lebe „Hoch“ die Politik,
die uns so sehr belebt!
Und die uns vorzeigt mit Geschick,
wie man auf Sesseln klebt!

Gusenbauer und der Parteiaustritt!

Gusenbauers Parteiaustritt wird gefordert!

Der purpurrote Frust ist groß:
Man wird den „Gusi“ nicht mehr los!
Die einen sagen „Weg mit ihm!“.
Sein Ausschluss sei doch legitim!
Die andern meinen, „wartet doch!
Den Gusenbauer braucht man noch.
Er ist ein Vorbild der Partei,
ist doch berühmt sein Konterfei,
mit dem er Wähler leicht gewinnt,
die Babler nicht so gut gesinnt!“

Und außerdem, aus meiner Sicht,
gibt er Genossen ein Gesicht,
das zeigt, wie weit es „Rote“ bringen,
wenn sie sich gnadenlos verdingen
dem Oligarchen des Vertrauens,
mit den Bilanzen  –   voll des Grauens!

Ein Minister zu Fuß unterwegs!

Dem Finanzminister wurde der Führerschein abgenommen!

Ein Minister geht zu Fuß,
weil er dies behördlich muss!
Leider fuhr er viel zu schnell,
dies bestraft man generell!

Doch, das ist wohl kein Malheur,
wird er doch vom Dienst-Chauffeur
sicher und bei Tag und Nacht,
höchst bequem ans Ziel gebracht!

Alko-Test war nicht gefragt,
wird doch allgemein gesagt,
dass Minister niemals trinken,
gnädig nur dem Volke winken.

Wieder typisch Österreich:
Vorm Gesetz sind alle gleich!

Blimlinger und der Radetzkymarsch

„Grün-Sprecherin“ Blimlinger regt sich schon wieder auf!

Frau Blimlinger, wie stets charmant,
zeigt wie alljährlich ihren Grant,
ist böse und zutiefst empört,
wenn sie den "Marsch Radetzky" hört.

Frau Blimlinger, wie stets charmant,
zeigt wie alljährlich ihren Grant,
ist böse und zutiefst empört,
wenn sie den "Marsch Radetzky" hört.

Als Sprecherin der "Grün-Kultur",
verachtet sie Radetzky nur!
Der böse Marsch, stets auserkoren,
hat im Konzerthaus  nichts verloren!
Dass die Musik mit Schwung erfreut,
vergisst Frau Blimlinger erneut.

Ihr geht es nur ums Protestieren,
um die Präsenz nicht zu verlieren 
die ihr in letzter Zeit entglitten,
wodurch die Welt so sehr gelitten!