Vatertag 2022

Lieber Papi, hörst du mich?
Ich, dein kleiner „Wüterich“,
will für dich heut artig sein,
und dir sagen: Ich bin dein!

Sagen, ich bin auf dich stolz,
bist du doch aus edlem Holz.
Du, der alles für mich gibt!
Du, stets fleißig und beliebt!
Du, mein Kumpel, du, mein Held!
Bester Papi auf der Welt!

Kann dir leider nicht viel schenken,
gebe dir jedoch zu denken:
Bist du einmal alt und krank,
dann erhältst du meinen Dank!
Denn, dann werde ich die pflegen,
lieb betreuen, lieb umhegen!
Dann bin ich dein großer Held!
Dein bester Kumpel auf der Welt!

Papi, so, das wollt ich sagen,
und zugleich dich dringend fragen,
heut, an deinem Vatertag:
Spürst du auch, wie ich dich mag?

Liebe Mutter, weißt du noch?

Gedanken zum Muttertag 2022

Mutter, ich will „Danke“ sagen,
und zugleich dich kurz befragen:
Weißt du noch, wie ich geboren,
gleich zum „Prinzen“ auserkoren?
Ich, dein Bub, mit blauen Augen,
sollte stramm fürs Leben taugen!
Wie du mich zu Bett gebracht?
Ein Kreuzerl auf die Stirn gemacht?
Wie du mühsam uns ernährtest,
trotz der Armut dich bewährtest!
Weinend, hoffend, Tag und Nacht
liebend über uns gewacht.

Dafür will ich dir heut danken!
Dich liebkosen in Gedanken!
Dich als Mutter hoch verehren,
dich zum Vorbild laut erklären!

„Mutter“, welch ein hehres Wort
„Mutter“, welch ein toller Hort!
„Mutter“, hört wie schön das klingt!
„Mutter“, höchste Würde bringt!
„Mutter“, dir ist niemand gleich!
„Mutter“, schickt das Himmelreich!

1. Mai 2022- Ansprachen

Versprechen der Politiker bei den Maiaufmärschen!

Frau Rendi-Wagner hat gesagt,
als Kanzler sei nur sie gefragt!
Herr Nehammer sei nicht geeignet,
nachdem, was sich um ihn ereignet!

Man lobe hier die Demokraten,
die bisher keine Troubles hatten,
und jeder kleine Mandatar
korrekt und unbestechlich war!

Na dann, wählt Rendi, guten Mutes,
dann tut ihr meinem Land was Gutes,
denn dann wird alles besser werden,
es winkt das Paradies auf Erden!

Sollt‘ es Rendi nicht gelingen,
sich für uns ins Spiel zu bringen,
ist noch lange nichts verloren,
Kickl fühlt sich auserkoren,
nach den Rechten stets zu sehen,
uns als Kanzler vorzustehen!

Kommt’s wie’s kommt, und sei’s wie’s sei!
Alles neu macht stets der Mai!
Köstlich, wie wir abgesichert!
Hat hier irgendwer gekichert???

Ostern 2022

Von Nord bis Süd, von Ost bis West
begehen wir das Osterfest.
Man schmückt fein österlich das Haus,
und freut sich auf den „Osterschmaus“.

Man lässt zum Schenken sich herbei,
versteckt gekonnt das Osterei,
das jedes Kinderherz bewegt,
weil es der Osterhase legt!

So weit, so gut! So recht, so schlecht,
doch wird der Mensch auch dem gerecht,
was wir mit Ostern sagen wollen,
und fairer Weise dringend sollen:
Dass Jesus einst ans Kreuz geschlagen,
weil man sein Mahnen nicht ertragen!
Sein Mahnen, das man ungern hörte,
weil es das schändlich Treiben störte!

Auch daran sollten wir wohl denken,
wenn wir den Blick auf Ostern lenken.
Und wir uns selber oftmals fragen:
Wer hilft uns, „unser Kreuz“ zu tragen,
das uns das Leben auferlegt,
und uns im Innersten bewegt?

Und trotzdem sag ich ehrlich, offen:
Die „Auferstehung“ lässt mich hoffen!
Kein Krieg kann mir die Freiheit rauben,
ans Gute auf der Welt zu glauben!

Ein kleines Päckchen mit Dekor…

Weihnacht

 

 

 

 

 

Die Frage wird vermehrt vernommen:
Darf das Christkind doch noch kommen?
Wo doch alles auf der Welt
gern in Frage wird gestellt.

Es darf, sag ich, wir sind bereit,
und öffnen unsre Herzen weit.
Der allerschönste Weihnachtsbaum
erhellt mit Kerzenlicht den Raum.
Er strahlt für uns in voller Pracht.
Man singt das Lied der „Stillen Nacht“!

Ein kleines Päckchen mit Dekor
lugt unterm Tannenkleid hervor.
Es wird dir liebevoll geschenkt,
von jemand, der an dich gern denkt.

Ich geb es zu, ich freue mich.
Und wünsche mir, es rührt auch dich.
Genießt die Ruhe, lasst euch fallen.
„Frohe Weihnachten“ euch allen.

Advent 2021

Gedanken zum ersten Adventsonntag

 

 

 

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“,
das ist der Spruch, den jeder kennt.
Und ist das Lichtlein noch so klein,
es leitet stolz das Christfest ein.

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“!
Das Opfer um sein Leben rennt.
Der Terror hört die Botschaft nicht.
Das Böse kennt kein Friedenslicht!

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“,
das von den Menschen heiß ersehnt,
die von dem Virus, das verflucht,
so folgenschwer nun heimgesucht!

Drum seht, ihr Guten, dieses Licht.
Verbreitet es, und zögert nicht.
Ihr strahlt bei Dunkelheit wie Kerzen,
trägt ihr das Licht in euren Herzen!

Zum Nationalfeiertag!

Österreich feiert am 26.10.2021 den Nationalfeiertag.

Die Heimat, als mein freies Land,
sie feiert heut den Tag,
als jene Zeit ihr Ende fand,
die schmerzvoll auf ihr lag.

An dem einst das Besatzungsheer
mein Österreich verließ.
Man hatte keinen „Vormund“ mehr,
der uns die Grenzen wies.

Die Freiheit, die wir so erlangt,
sie stärkte unsren Mut,
um die wir jahrelang gebangt,
nun unser höchstes Gut!
Gepaart mit der Neutralität,
die wir zugleich geschworen,
mein Land auf festen Beinen steht,
als „Bollwerk“ auserkoren.
Als Land, in einer rauen Welt,
wo schwere Stürme wehen!
Der helle Wahnsinn Probe hält,
kein Ende abzusehen.

Drum üben wir durch Willenskraft,
im ehrlichen Bestreben,
dem Staat durch Fleiß und Schaffenskraft
in Würde Macht zu geben.

Die Fahne strahlt in „Rot-Weiß-Rot“,
sie zeugt von Zuversicht.
Erinnert uns an das Gebot:
Verliert die Haltung nicht!

MUTTER

Für alle Mütter, die ein ganzes Leben lang aufopfernd und
liebevoll für ihre Kinder da sind.

Mutter, hör was ich dir sage:
Heute ist nicht „alle Tage“!
Heute wirst du hoch verehrt,
und zum Mittelpunkt erklärt.

Nimm den Blumenstrauß entgegen,
lasse dich dazu bewegen
mir zu lauschen, was ich sag,
hier und heut, am Muttertag!

Du hast mich zur Welt gebracht,
hast stets über mich gewacht,
dass im Leben ich bestehe,
nur die rechten Wege gehe!

Hast mit Mühe mich ernährt,
damals, durch den Krieg erschwert!
Hab ich trotzig hinterfragt,
Alltagssorgen laut beklagt,
meintest du: Schon gut, mein Kind,
wichtig dass wir glücklich sind!

Ja, du warst mein großer Halt.
Liebend, fördernd – Mutter halt!

Will in Ehrfurcht an dich denken,
dir ein Sträußchen Blumen schenken.
Leg sie dankbar auf dein Grab.
Spür, wie lieb ich dich noch hab!

Das etwas andere Osterfest!

Das Virus zwingt uns auch heuer wieder zu drastischen,
einschränkenden Maßnahmen.

Was mich schon heute jubeln lässt:
Ich freu mich auf das Osterfest!
Den Locktown, neuerlich verhängt,
hat doch der Himmel mir geschenkt!
Doch schön, dass es ihn wieder gibt,
ich bin schon fasst in ihn verliebt.
Zwingt er mich doch, daheim zu bleiben,
mich nächtens nicht herumzutreiben.

Und um nicht das Verbot zu brechen,
will ich Herrn Anschober versprechen,
ich halte Abstand, huste nicht,
und greife mir nicht ins Gesicht.
Es wird ihn auch nicht überraschen,
ich werde oft die Hände waschen,
und auch die tollen Masken tragen,
mich strikt nicht unter Menschen wagen.
Statt Eier liegt im Osternest
ein Gutschein fürn Korona-Test.
Nicht aufregend, doch immerhin,
ein Hinweis für den Impf-Termin
ist weiters liebevoll versteckt,
den jubelnd man im Nest entdeckt.
Und alle Freunde und Bekannten,
und auch die niedlichen Verwandten,
bekunden mir, man hat mich gerne,
und huldigen mir aus der Ferne!

Im Live-Stream nehme ich dann teil,
wenn man vermittelt uns das Heil,
das über Gottesdienst verkündet,
das alle Christen fromm verbündet!

So läuft für mich das Osterfest,
das sich doch immer feiern lässt,
selbst wenn das Virus uns bedrängt,
und unsre Freiheiten beschränkt.
Ich schließe fröhlich mein Gedicht:
Habt Mut, Geduld, verzaget nicht!

Tag der Frau!

Zum internationalen Frauentag am 8.3.2021

Der Herrgott dachte scharf und schlau:
Ich schenke Adam eine Frau.

Die Frau, das Schmuckstück der Begierde!
Die Frau, des coolen Mannes Zierde!
Die Frau, die ihre Kinder hegt,
sie für die Welt ertüchtigt, pflegt!
Die Frau, die so viel gleichsam kann,
egal, was immer auch steht an!
Die Frau geht tapfer durch das Leben,
bemüht, ihr Bestes stets zu geben!
Die Frau, die so viel Liebe schenkt,
und erst zuletzt an sich auch denkt.
Die Frau, dies gilt es heut zu sagen,
man sollte sie auf Händen tragen!

Wie wär die Welt der Männer grau,
gäb‘ es bloß sie, und keine Frau!
Drum soll der Tag, den wir begehen,
zum Lobe aller Frauen stehen!